Leverkusen ist nach der Niederlage vorerst aus dem Meisterrennen - ganz im Gegensatz zu Schalke. Der Einwurf zum 28. Spieltag.

Mit dem souveränen Sieg in Leverkusen und dem Sprung an die Tabellenspitze hat Schalke 04 seine Ambitionen auf die Meisterschaft eindrucksvoll untermauert.

Zwei Punkte Vorsprung haben die Königsblauen auf den FC Bayern, der gegen Stuttgart die zweite Bundesliga-Niederlage in Folge kassierte.

Fünf Punkte Rückstand hat Leverkusen. Der Herbstmeister, der 24 Spiele ungeschlagen geblieben war, verlor drei seiner letzten vier Spiele (212301DIASHOW: Der 26. Spieltag).

Schalke gewann vier der letzten fünf Spiele. Der Trend spricht klar gegen Bayer, aber für die Königsblauen, die schon am kommenden Spieltag den FC Bayern empfangen.

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Am Ostersamstag könnten die Gelsenkirchener quasi zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

Revanche nehmen für das Aus im DFB-Pokal-Halbfinale - und den Vorsprung auf den direkten Konkurrenten im Titelkampf ausbauen.

Für Schalke war der Sieg in Leverkusen ein großer Schritt auf dem Weg zur ersten Meisterschaft seit 1958. Ein Erfolg gegen die Bayern könnte schon mehr als eine Vorentscheidung bedeuten.

"Ich traue Schalke den Titel zu", meinte Franz Beckenbauer zu Beginn des Monats in seiner Kolumne für die größte deutsche Boulevardzeitung und nannte Magath einen "richtigen Meister-Schleicher".

Er schiebe die Favoritenrolle den Bayern zu und mache es "wie vor einem Jahr mit Wolfsburg".

Magath wiegelte ab, verwies auf die viel besseren Voraussetzungen in Wolfsburg. Beim VfL habe er eine eingespielte Mannschaft, das beste Sturmduo und den besten Vorbereiter gehabt.

Schalke habe Kevin Kuranyi, den "vielleicht besten Torjäger, aber das allein reicht nicht."

Am Mittwoch im Pokal sah es noch so aus, als habe Magath recht. Aber am Samstag präsentierte sich sein Team wie verwandelt und spielte im Stile eines Titelaspiranten. Die Favoritenrolle kann Magath nun nicht mehr ohne weiteres von sich schieben.

Zumal sein Team nun gegenüber den Bayern im Vorteil ist.Vor dem Spitzenspiel wird Magath seine Lehren aus dem Pokal-Aus ziehen.

Außerdem muss der FC Bayern am Dienstag in der Champions League gegen Manchester United eine gute Ausgangslage für das Rückspiel schaffen. Für das Wochenende schonen kann sich also niemand.

Und wenn die Schalker so spielen wie am Samstag, muss sich der Rekordmeister nicht nur vor dem "Hoppelacker" in Acht nehmen.

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