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Wenn es schon auf dem Rasen nicht so recht klappen wollte, lässt es der Franzose dafür des Öfteren neben dem Platz so richtig krachen. In München ist er gemeinsam mit Luca Toni ein gern gesehener Gast. Hier lässt er sich mit Lothar Matthäus ablichten
Lothar Matthäus (l.) schoss in 464 Bundesliga-Spielen 121 Tore © getty

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hält dem Bayern-Star Lustlosigkeit vor - und wundert sich, warum er noch so begehrt ist.

München - Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat Franck Ribery von Bayern München attackiert.

"Sein Auftritt gegen Stuttgart hat mir nicht gefallen", befand Matthäus über Riberys Leistung bei der 1:2-Niederlage in Münchner Medien:

"Da ist Lustlosigkeit dabei und somit auch eine Provokation gegenüber den Zuschauern. Ich hoffe, dass er sich auf seine Qualitäten konzentriert, dann ist er einer, der den Unterschied ausmachen kann." 218612(DIASHOW: Tops und Flops des Spieltags)

Nach Meinung des 49-Jährigen hätten die Münchner ihren Star trotz dessen unbestrittener Qualität schon im vergangenen Sommer verkaufen können.

Abgang "hätte man auffangen können"

"Wenn ich das Geld, das ich für Ribery bekommen hätte, in andere Spieler investiert hätte, hätte man das auffangen können", sagte er über einen möglichen Abschied des Mittelfeldspielers:

"Es war van der Vaart frei, Sneijder frei, und Robben wurde geholt. Man hätte drei Holländer von Real Madrid kaufen können. Von meinen Gedanken her wäre das in Ordnung gewesen."

Verwunderung über die Interessenten

Matthäus wundert sich zudem auch ein wenig darüber, dass Ribery bei einigen internationalen Spitzenklubs wie Real Madrid, dem FC Barcelona, dem FC Chelsea und Manchester United so begehrt ist.

"Ribery war sehr lange verletzt und hat nicht die Saison gespielt, die er die Saison zuvor gespielt hat. Dennoch kann er sich, wenn er sich nicht für den FC Bayern entscheidet, einen Topverein in Europa aussuchen", so Matthäus.

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