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Neven Subotic wechselte 2008 von Mainz 05 zu Borussia Dortmund © getty

Der Vater des BVB-Verteidigers ist sich sicher: "Neven wird sich für Serbien entscheiden" - und damit wohl gegen die DFB-Elf.

München - Neven Subotic vom Bundesligisten Borussia Dortmund wird sich nach Meinung seines Vaters Zeljko für die serbische und damit gegen die deutsche Nationalmannschaft entscheiden.

Der 19 Jahre alte Abwehrspieler, der laut FIFA-Statuten derzeit für die USA, Bosnien-Herzegowina oder Serbien auflaufen darf, war wegen seiner guten Leistungen auch ins Visier von Bundestrainer Joachim Löw gerückt.

"Mein Herz sagt mir, dass Neven sich für Serbien entscheidet. Für mich wäre es eine Genugtuung, ihn im serbischen Trikot zu sehen", erklärte Subotic senior der spanischen Tageszeitung "El Mundo Deportivo".

Im Dress der U17-Auswahl der USA

Laut DFB sind die Vorgaben des Weltverbandes Interpretationssache. Man gehe davon aus, dass Subotic "für uns spielen kann, weil er keine A-Länderspiele für die USA gemacht hat", hatte DFB-Mediendirektor Harald Stenger erst jüngst erklärt.

Subotic wurde in Banja Luka/Bosnien geboren. Wegen der Kriegswirren in seiner Heimat flohen die Eltern mit dem damals Fünfjährigen zunächst nach Deutschland und später in die USA.

Der Innenverteidiger erhielt die amerikanische Staatsbürgerschaft und debütierte im Dezember 2005 in der U-17-Auswahl der USA. Vor zwei Jahren wechselte er zum FSV Mainz 05, vor der Saison dann für 3,5 Millionen Euro Ablöse nach Dortmund. Dort besitzt Subotic einen Vertrag bis 2013.

BVB-Aktie im Keller

Der BVB sorgt sich indes um seinen Börsenwert: Im Zuge der weltweiten Finanzkrise hat die Aktie des Klubs einen historischen Tiefststand erreicht. Am Freitag rutschte das Papier auf dem Frankfurter Parkett um die Mittagszeit bis auf den negativen Rekordwert von 91,3 Eurocent ab.

Zwar erholte sich die Aktie im Tagesverlauf wieder, doch 1,10 Euro bedeuteten für den Handelstag immer noch ein Minus von über fünf Prozent.

Die BVB-Aktie hatte im Oktober 2000 beim Börsenstart elf Euro gekostet.

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