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Zweikampf zwischen Kevin Kuranyi (l.) und Hao Junmin im Schalker-Trainingslager © getty

Felix Magath bittet die Königsblauen früh nach Niedersachsen. Diego erzielt Bremens schönstes Tor. Die Bundesliga-Splitter.

München - Schalke 04 hat vor dem Auswärtsspiel am Samstag bei Hannover 96 (ab 15 Uhr LIVE) erstmals in dieser Saison ein Kurz-Trainingslager bezogen.

Der Meisterschafts-Anwärter, der am vergangenen Spieltag das Spitzen-Duell mit Rekordmeister Bayern München 1:2 verloren hatte, reiste schon am Donnerstag nach Niedersachsen.

(DATENCENTER: Die Bundesliga)

Grund für die Maßnahme sei jedoch nicht die Niederlage gegen den Tabellenführer, so Schalke-Trainer Felix Magath.

"Wir hätten auch nach einem Sieg dieses Trainingslager aufgeschlagen, um Kräfte zu bündeln und das Maximale in dieser Saison herauszuholen."

Wo das Trainingslager stattfindet, gab der Tabellenzweite nicht bekannt.

Sport1.de hat weitere News aus der Bundesliga:

Diego mit schönstem Tor

Knapp ein Jahr nach seinem Wechsel zu Italiens Rekordmeister Juventus Turin ist Diego von den Anhängern seines Ex-Klubs Werder Bremen noch einmal geehrt worden.

Die Fans wählten den Treffer des Brasilianers zum 3:1-Endstand gegen Alemannia Aachen am 20. April 2007 zum schönsten Tor der Bremer Bundesliga-Geschichte.

Der Treffer aus 62,6 Metern Entfernung war 2007 zum Tor des Jahres gekürt worden.

"Das beste Tor meiner Karriere"

"Ich habe den Schuss noch genau vor mir. Ich war mir nicht sicher, ob der Ball reingehen würde - aber ich wusste, dass ich ihn perfekt getroffen hatte", sagte Diego: "Es war bisher das beste Tor meiner Karriere."

Der Mittelfeldspieler hatte den Ball aus der bisher größten Entfernung der gesamten Bundesliga-Geschichte im gegnerischen Gehäuse versenkt, nachdem Alemannia-Keeper Kristian Nicht bei einem Freistoß seiner Mannschaft mit nach vorne geeilt war.

Heidel droht Spielern

Manager Christian Heidel vom FSV Mainz 05 hat den Spielern des Klubs nach drei Platzverweisen in den letzten sechs Spielen bei weiteren Disziplinlosigkeiten interne Strafen angedroht.

"Beim nächsten Rot für Unsportlichkeit, Tätlichkeit oder eine versuchte wird bestraft", sagte Heidel dem Fachmagazin "kicker".

Ivanschitz genug bestraft

Der Österreicher Andreas Ivanschitz, der beim Mainzer 0:2 am vergangenen Wochenende beim 1. FC Nürnberg nach 188 Sekunden die schnellste Rote Karte in der Bundesliga-Geschichte gesehen hatte, kommt bei den Rheinhessen dagegen noch ohne Geldstrafe davon.

Nach Ansicht von Heidel sei Ivanschitz für seine versuchte Tätlichkeit durch die zwei Spiele Sperre genug bestraft.

Bayer protestiert gegen Schwaab-Sperre

Bayer Leverkusen hat beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Einspruch gegen die Drei-Spiele-Sperre für Daniel Schwaab eingelegt. Der 21-Jährige war am vergangenen Samstag in Frankfurt nach einem groben Foulspiel an Ümit Korkmaz per Roter Karte vom Platz geflogen.

Das bisher untadelige Verhalten von Schwaab müsse mehr berücksichtigt werden, so die Begründung des Vereins für den Einspruch. Wann das DFB-Sportgericht über den Einspruch verhandelt, ist noch offen.

Hieronymus kritisiert Wendt

DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus hat in der Diskussion um die jüngsten Fan-Ausschreitungen kein gutes Haar am Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, gelassen.

"Mit einigen Personen macht es keinen Sinn mehr zu reden. Selbst von Beamten habe ich sehr differenzierte Aussagen zu Herrn Wendt vernommen. Leider traut sich dort niemand, ihm den Stöpsel herauszuziehen", sagte Hieronymus bei einem Pressetermin in Frankfurt/Main.

Wendt hatte nach den Krawallen im Anschluss an das Spiel zwischen Hertha BSC Berlin und dem 1. FC Nürnberg (1:2) am 13. März unter anderem "Geisterspiele" gefordert und sich für einen personalisierten Ticketverkauf stark gemacht.

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