Bayern baut die Tabellenführung aus, verpasst aber eine Vorentscheidung. Somit gibt es für Schalke gleich zwei gute Nachrichten.

Felix Magath wollte dem FC Bayern bereits zur Meisterschaft gratulieren, wenn der Rekordmeister auch in Leverkusen gewonnen hätte.

Doch nach der Leistungssteigerung der zuletzt kriselnden Gastgeber endete das Spitzenspiel des 30. Spieltags leistungsgerecht 1:1.

Somit konnten die Münchner ihren Vorsprung auf Schalke nach deren 2:4-Pleite in Hannover zwar auf zwei Punkte ausbauen, der Kampf um den Titel bleibt aber weiter spannend.

Theoretisch könnten sogar Leverkusen bei sechs und Borussia Dortmund bei acht Zählern Rückstand noch Meister werden, wobei vor allem der BVB nach dem 0:1 in Mainz aber eher nach hinten schauen muss.

Ärgster Bayern-Rivale bleiben die Schalker, obwohl die zweite Niederlage in Folge und vor allem die Leistung der Defensive inklusive Manuel Neuer wenig Hoffnung auf ein Ende des schon 52 Jahre dauernden Wartens auf die Schale machen.

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Auch das Restprogramm spricht für den Spitzenreiter, der nur noch gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte antreten muss.

Doch vielleicht liegt da die Chance der Königsblauen, der sich als Außenseiter ohnehin viel wohler fühlt.

Zumal die Münchner gerade gegen wesentlich schlechter postierte Mannschaften wie Köln und Nürnberg in dieser Saison schon einige Punkte haben liegen lassen.

So dürfte vor allem Kevin Kuranyi den Rückweg aus Hannover nicht wirklich frustriert angetreten haben, obwohl er diesmal nicht traf.

Denn in Leverkusen erklärte Joachim Löw deutlich, dass Kuranyis "ewige Verbannung" aus der Nationalmannschaft auf der Kippe steht.

Gut möglich, dass sich der Bundestrainer den unumstößlichen Fakten - sprich Toren - beugt und den Schalker doch noch mit zur WM-Endrunde nimmt.

Kuranyi kann also in den nächsten vier Wochen Alles gewinnen - Titel, Torjägerkrone und Ticket für die WM - oder auch Alles verlieren.

Denn eine Begnadigung ist trotz Löws warmen Worten alles andere als sicher, in der Torschützenliste wird Kuranyi hart bedrängt von den gleichauf liegenden Stefan Kießling und Edin Dzeko.

Und im Titelrennen bleibt der FC Bayern gerade nach den letzten Wochen Favorit.

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