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Kapitän Arne Friedrich spielt seit 2002 für Hertha BSC © getty

Die Aschewolke nach dem Vulkanausbruch auf Island wirft die Pläne der Bundesliga-Klubs durcheinander. Die Vereine reagieren.

München - Die Bundesligisten FSV Mainz 05, Hertha BSC Berlin und Hannover 96 sowie die Zweitligisten FSV Frankfurt und 1860 München sind wegen der Aschewolke über Nordeuropa vom Flieger auf die Bahn umgestiegen.

Grund dafür ist die Schließung oder teilweise Sperrung der Flughäfen in Frankfurt/Main, Berlin, Hamburg, Hannover und München.

Die Mainzer spielen am Samstag (ab 15 Uhr LIVE) beim Hamburger SV, Hannover ist bei den Bayern zu Gast (ab 18 Uhr LIVE).

Liga-Konkurrent Hertha BSC tags darauf bei Eintracht Frankfurt (ab 17.15 Uhr LIVE).

Die Frankfurter sind am Samstag (ab 12.45 Uhr LIVE) bei Hansa Rostock zu Gast, die "Löwen" aus München am Sonntag (ab 13.15 LIVE) bei Fortuna Düsseldorf.

Hauptsponsor transportiert Hertha

Während die Sechziger mit dem Bus aus dem Rheinland zurück nach Bayern fahren wollen, wird die Hertha auch für die Rückreise die Fahrgelegenheit des eigenen Hauptsponsors nutzen.

"Wir wollen nicht ständig nachfragen, ob wir jetzt fliegen können oder nicht. In dieser Lage ist die Zugreise die bessere Alternative", sagte Peter Bohmbach von Hertha BSC Berlin.

Auch Hannover trat den Weg in die bayerische Landeshauptstadt am Freitag nicht wie geplant mit dem Flieger, sondern mit der Bahn an.

Nach etwas mehr als vierstündiger Fahrt kamen die 96er am Nachmittag in München an.

FSV plante voraus

Beim Frankfurter Zweitligist hat man sich auf eine längere An- und Rückreise eingestellt.

"Wir wussten um die Problematik im Flugverkehr und konnten daher unsere Pläne kurzfristig ändern. Trotz der dadurch verlängerten Anfahrtszeit werden wir den Profis bestmögliche Reisebedingungen bieten", sagte Frankfurts Teammanager Mikayil Kabaca.

Der Mainzer Teammanager Axel Schuster hatte wegen der zu erwartenden Probleme bereits am Donnerstag vorsorglich Bahntickets reserviert.

Auch das Abschlusstraining am Freitagvormittag konnte normal stattfinden, da die Mannschaft erst am Nachmittag mit der Bahn nach Hamburg aufbrach.

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