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Papiss Cisse (r.) erzielte gegen Nürnberg sein viertes Saisontor © getty

Die Breisgauer siegen verdient gegen Nürnberg und ziehen die Franken tief in den Tabellenkeller. Freiburg springt auf Rang 16.

Freiburg - Der SC Freiburg schöpft im Abstiegskampf der Bundesliga neue Hoffnung.

Die Breisgauer gewannen gegen den 1. FC Nürnberg mit 2:1 (1:0) und zogen die Franken wieder tief in den Tabellenkeller. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Der Sport-Club kletterte durch den zweiten Sieg in der Rückrunde vorübergehend auf den Relegationsplatz und liegt drei Spieltage vor dem Saisonende nur noch aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter Mitaufsteiger Nürnberg und dem VfL Bochum.

Club-Innenverteidiger Dominic Maroh (4.) leitete den verdienten Freiburger Erfolg mit einem Eigentor ein. Papiss Cisse sorgte nach exakt einer Stunde für das 2:0 und die Entscheidung. Dominic Maroh konnte in der 79. Minute für den Club nur noch verkürzen.

Freiburg dominiert in Durchgang eins

Den Breisgauern war der unbedingte Siegeswille vor 22.800 Zuschauern von Beginn an anzumerken.

Schon nach 30 Sekunden prüfte Mohamadou Idrissou Nürnbergs Schlussmann Raphael Schäfer.

Bei Marohs Eigentor per Kopf nach einem Freistoß von Julian Schuster war Schäfer schließlich machtlos. Cisse (23.), Idrissou (36.) und Cedrick Makiadi (40.) vergaben weitere gute Chancen für den SC.

Fans bleiben ausgesperrt

Die Gäste sorgten in der ersten Halbzeit nur sporadisch für Gefahr. Eric-Maxim Choupo-Moting (10.) verfehlte mit einem Schuss knapp das Tor.

Das Team von Dieter Hecking musste in Freiburg auf die Unterstützung von einem Teil der eigenen Anhänger verzichten.

Der 1100 Zuschauer fassende Gästeblock musste nach dem Fehlverhalten einiger Club-Fans im Auswärtsspiel beim VfL Bochum leer bleiben. Beide Trainer nahmen im brisanten Duell keine Änderungen vor.

Toprak nur auf der Bank

Bei Freiburg vertraute Coach Robin Dutt der gleichen Startelf wie beim 0:4 bei Werder Bremen. U-21-Nationalspieler Ömer Toprak saß nach auskurierter Oberschenkelverletzung zu Beginn nur auf der Bank und wurde in der Abwehr erneut von Oliver Barth vertreten.

Der Club begann zum dritten Mal in Folge mit der gleichen Anfangsformation.

Auch nach dem Seitenwechsel machten die Freiburger Druck, doch Barth und Cisse vergaben zunächst weitere Gelegenheiten.

Als Cisse für die Entscheidung sorgte, hatte Nürnberg nichts mehr entgegenzusetzen.

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