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Friedhelm Funkel übernahm Hertha BSC Berlin im Oktober 2009 © getty

Für Berlin geht es gegen Funkels Ex-Klub Frankfurt um die letzte Möglichkeit, dem Abstieg zu entgehen. Der Coach bleibt gelassen.

Berlin - Ausgerechnet bei seiner alten "Hassliebe" Eintracht Frankfurt will Trainer Friedhelm Funkel mit Hertha BSC Berlin doch noch die Wende im Abstiegskampf einleiten.

Mit einem Sieg bei der Eintracht am Sonntag (ab 17.15 Uhr LIVE ) will das Schlusslicht noch Kurs auf den Relegationsplatz nehmen. (DATENCENTER: Der 31. Spieltag)

"Ich will nicht vorrechnen, wieviel Punkte wir noch holen müssen. Fakt ist, dass wir dringend Siege benötigen", sagte Funkel.

Angesichts von fünf Zählern Rückstand auf den 16. Tabellenplatz bei noch vier ausstehenden Spielen müssen die Berliner aber schon auf ein kleines Wunder hoffen.

Schweres Restprogramm

Zudem hat es das Restprogramm in sich. In den letzten Spielen geht es gegen Schalke 04, Bayer Leverkusen und Bayern München.

Funkels Rückkehr an den Main wird von unschönen Nebengeräuschen begleitet.

Eintracht-Anhänger haben sich vor dem Wiedersehen mit ihrem ungeliebten Ex-Trainer in Fan-Foren bereits positioniert.

Funkel gelassen

"Wir schießen Funkel in die zweite Liga", hieß es da. "Das ist doch alles Kinderkram. So etwas interessiert mich nun wirlich nicht", sagte Funkel.

Ähnlich gelassen reagierte der Ex-Profi auf Sticheleien von Nachfolger Skibbe.

Der Eintracht-Coach hatte über die jüngste Vorstellung der Hertha gegen den VfB Stuttgart (0:1) gesagt: "Die haben schleppend und träge gespielt."

Frankfurt braucht Sieg

So etwas kommentiere er gar nicht erst, entgegnete Funkel trotzig.

Die Frankfurter haben durch die Niederlage bei Borussia Mönchengladbach am vergangenen Spieltag ihre kleine Chance auf einen Europacup-Platz noch verschlechtert.

Mit einem Sieg will sich die Skibbe-Elf bei den Fans rehabilitieren.

"Wir wollen gegen Hertha BSC gewinnen und die gute Saison, die wir bisher gespielt haben, nicht herschenken", sagte Maik Franz, der nach seiner Gelbsperre wieder auflaufen kann.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Frankfurt: Nikolov - Franz, Chris, Russ, Köhler - Ochs, Meier, Schwegler, Korkmaz - Caio - Altintop

Berlin: Drobny - Piszczek, Friedrich, von Bergen, Kobiaschwili - Lustenberger - Kacar, Cicero - Raffael - Ramos, Gekas

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