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Dortmunds Owomoyela (l.) im Duell mit Hoffenheims Salihovic © getty

Ein unglückliches Eigentor von Mats Hummels kurz vor Schluss verhindert den Dortmunder Sprung auf den Champions-League-Platz.

Dortmund - Ein Eigentor durch Mats Hummels eine Minute vor Schluss hat den Sprung von Borussia Dortmund auf den dritten Tabellenplatz verhindert.

Die Westfalen trennten sich 1:1 (0:0) von 1899 Hoffenheim und erlitten auf dem Weg zur erhofften Qualifikation für die Champions League einen bitteren Rückschlag.

Durch das Remis ist die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp mit 53 Punkten hinter Werder Bremen und Bayer Leverkusen (beide 54) Fünfter.

Vor 80.100 Zuschauern erzielte der eingewechselte Nelson Valdez in der 57. Minute den Führungstreffer des BVB.

Beim Ausgleich für die Hoffenheimer, die seit sieben Spielen auf ein Erfolgserlebnis warten, traf Hummels (89.) unglücklich ins eigene Netz. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Hoffenheim setzt auf Konter

Von der ersten Minute an war die Strategie der Gäste offensichtlich: Aus einer verstärkten Abwehr wollten die Kraichgauer mit Kontern zum Erfolg kommen. Die Borussen taten sich zunächst sehr schwer, ihren Rhythmus zu finden und ihren in den Heimspielen gewohnten Angriffsdruck aufzubauen.

Zwar ergaben sich in der Anfangsphase erfolgversprechende Situationen, doch fehlte es an den zündenen Ideen oder der nötigen Konzentration, um den Führungstreffer zu erzielen.

Die zuletzt heftig kritisierten Hoffenheimer tauchten nur sporadisch in der Nähe des Dortmunder Gehäuses auf und agierten zu hausbacken, um die Abwehr vor BVB-Keeper Roman Weidenfeller zu überraschen.

Sahin und Zidan müssen verletzt runter

Die Überraschung wäre auf der Gegenseite beinahe den Borussen gelungen, als Lucas Barrios freistehend von der Strafraumgrenze das Hoffenheimer Tor nur knapp verfehlte.

Pech hatte der BVB, der auf den gelbgesperrten Marcel Schmelzer verzichten musste, dass Nuri Sahin wegen eines Nasenbeinbruches schon nach 21 Minuten ausgewechselt werden musste.

Nur sieben Minuten später musste Mohamed Zidan vom Platz getragen werden. Der Ägypter zog sich ohne Einwirkung des Gegners eine Blessur im rechten Knie zu.

Hildebrand als starker Rückhalt

Nach den beiden kurzfristigen Wechseln, benötigte Dortmund einige Minuten, um sich neu zu sortierten. Folglich blieben auch in der Folge zwingende Torchancen aus. Zudem präsentierte sich Hoffenheims Torhüter Timo Hildebrand als verlässlicher Rückhalt seines Teams.

"Wir hatten die eine oder andere Chance, sind aber durch die Verletzungen aus dem Rhythmus gekommen", bestätigte BVB-Sportdirektor Michael Zorc in der Halbzeitpause.

Den befürchteten Kreuzbandriss bei Zidan konnte er nicht bestätigen.

Wesentlich aggressiver und torgefährlicher begannen die Borussen nach dem Wechsel. Aber auch die Gäste gaben ihre Passivität der ersten 45 Miunuten auf und suchten verstärkt den Weg in die Offensive.

Valdez köpft Großkreutz-Flanke ein

Doch für die Kraichgauer ging der Schuss nach hinten los, als der für Zidan eingewechselte Valdez nach einer Flanke von Kevin Großkreutz zum 1:0 einköpfte.

In der Schlussphase drängte Hoffenheim auf den Ausgleich, und dem BVB boten sich die Räume zum kontern.

Einige vielversprechende Angriffe zur möglichen Vorentscheidung ließen die Schwarz-Gelben jedoch ungenutzt, dann unterlief Hummels das Eigentor.

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