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Stuttgarts Roberto Hilbert (r.) verliert das Kopfballduell gegen den Mainzer Eugen Polanski © getty

Die Stuttgarter holen gegen Mainz zwar einen Zwei-Tore-Rückstand auf, verpassen aber den wichtigen Sieg gegen die Rheinhessen.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat den vorzeitigen Sprung zurück auf die europäische Fußball-Bühne verpasst und muss bis zum letzten Spieltag um das Ticket fürs internationale Geschäft zittern.

Die Mannschaft von Trainer Christian Gross kam gegen Mainz 05 nach zuletzt sechs Siegen in Folge nicht über ein 2:2 (0:0) hinaus und muss nun wieder um das Erreichen des Saisonziels bangen.

Malik Fathi (52.) und Andre Schürrle (63.) hatten Aufsteiger Mainz mit ihren Toren vom ersten Bundesliga-Sieg gegen Stuttgart im achten Vergleich träumen lassen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Doch Ciprian Marica (73., 75.) mit seinen Saisontoren Nummer neun und zehn sicherte dem VfB wenigstens noch einen Punkt.

Cacau bleibt bis 2013

Für die Stuttgart-Fans unter den 41.600 Zuschauern in der ausverkauften Mercedes-Benz-Arena gab es schon zu Spielbeginn guten Grund zum Jubel:

Nach 20 Sekunden verkündete der VfB den Verbleib von Nationalspieler Cacau. Der Stürmer, dessen Abschied vor Wochen schon perfekt schien, verlängerte seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag zur Freude des Publikums bis 2013.

Mainz ohne Müller

Cacau und Kollegen begannen entsprechend beschwingt - und Marica hätte den VfB auch früh in Führung bringen müssen.

Doch der Angriffspartner Cacaus verstolperte nach Hereingabe von Roberto Hilbert freistehend aus fünf Metern.

Christian Wetklo, der den kurzfristig ausgefallenen Heinz Müller (Bluterguss im Knie) im Mainzer Tor ersetzte, musste gar nicht erst eingreifen.

Nach der guten Anfangsphase überließ Stuttgart, immerhin ein selbsternannter Champions-League-Kandidat, rätselhafterweise dem Aufsteiger das Feld.

Unkonzentriertheiten beim VfB

Malik Fathi erzielte schließlich mit einem schöne Hackentrick die Führung für die Gäste. Stuttgart wachte auch nach dem Rückstand nicht aus, stattdessen blieb Mainz am Drücker.

Mit unnötigen Ballverlusten, Unkonzentriertheiten im Spielaufbau und Schlampereien bei den wenigen Vorstößen machte es der VfB den Rheinhessen aber auch leicht.

Die Schwaben bekamen die Quittung für ihr fehleranfälliges Spiel nach einer guten Stunde. Schürrle ging auf der rechten Seite auf und davon, scheiterte zunächst aber an Lehmann.

Im Nachfassen war er dann schneller als Christian Träsch und stocherte den Ball zu seinem fünften Saisontreffer ins Tor.

Bungert legt Wetklo den Ball durch die Beine

Erst jetzt gab der VfB wieder Gas, zum Anschlusstreffer war aber ein Fehler des Mainzers Niko Bungert vonnöten, der den Ball Keeper Wetklo durch die Beine spielte.

Marica war zur Stelle und schob ein. Auf Flanke von Cacau traf der Rumäne dann 104 Sekunden später zum zehnten Mal in dieser Saison.

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