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Edin Dzeko (l.) und Stefan Kießling haben jeweils 21 Tore erzielt © imago

Wolfsburgs Bosnier darf gegen Frankfurt im Falle des Falles als Elfmeterschütze ran. Kroos will seinem Mitspieler Tore vorlegen.

Hamburg - Edin Dzeko darf Elfmeter schießen, Stefan Kießling soll aus allen Positionen mit Vorlagen gefüttert werden:

Im Kampf um die Torjägerkanone der Bundesliga dürfen die beiden aussichtsreichsten Kandidaten am Samstag auf die geballte Unterstützung ihrer Mannschaftskollegen hoffen.

"Wenn es dazu kommt, ist Edin der Elfmeterschütze", sagte Lorenz-Günther Köstner vor dem Spiel des entthronten Meisters VfL Wolfsburg gegen Eintracht Frankfurt (Sa., alle Spiel ab 15 Uhr im LIVE-TICKER).

Kießling erhält vor dem Auftitt mit Bayer Leverkusen bei Borussia Mönchengladbach ein großes Versprechen von Spielmacher Toni Kroos. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Kroos will für Kießling auflegen

"Stefan kann sich darauf verlassen, dass ich ihm selbst dann noch auflege, wenn ich mit dem Ball auf der Torlinie stehe", sagte Kroos im "kicker".

Vor dem letzten Spieltag liegen der bosnische und der deutsche Nationalspieler mit jeweils 21 Treffern ganz vorne.

Dzeko, der gegen die Eintracht möglicherweise sein letztes Spiel für den enthronten Meister macht, möchte unbedingt die Nachfolge seines Vereinskollegen Grafite antreten.(SERVICE: Der Tabellenrechner)

"Wenn du einen Spieltag vor Saisonende oben stehst, dann willst du auch die Kanone", sagte Dzeko. Der Bosnier kann den VfL nach der Saison für eine Ablöse von 40 Millionen Euro verlassen.

"Ein gutes Zubrot"

Kießling hat sich dagegen längst für eine Zukunft in Leverkusen entschieden. Der 26-Jährige verlängerte seinen bis 2012 datierten Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2015.

Für Bayer geht es in Gladbach noch um eine Minimalchance zum Erreichen der Champions-League-Qualifikation, das ist für Kießling wichtiger als die Torjägerkanone:

"Es ist nicht so, dass ich unbedingt Torschützenkönig werden will. Wenn es kommt, ist es ein gutes Zubrot."

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