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Angeblich von den Spurs begehrt und ihnen 45 Millionen wert: Lukas Podolki (l) und Luca Toni © imago

Für angeblich 45 Millionen Euro soll Tottenham zwei Bayern-Stürmer im Visier haben. Sport1.de hat die Bundesliga-Splitter.

München - Und wieder mal soll ein Klub aus der Premier League locken - diesmal sogar ein Doppelpack.

Laut "goal.com" will Tottenham Hotspur Lukas Podolski und Luca Toni verpflichten. Die Stürmer des FC Bayern sollen angeblich für 45 Millionen Euro geholt werden.

Der Wahrheitsgehalt der Meldung ist aber eher gering einzuschätzen - zumal beim deutschen Rekordmeister mit Podolski, Toni und Miroslav Klose gerade mal drei Stürmer im Kader stehen. Das Team von Trainer Jürgen Klinsmann benötigt insofern selbst Verstärkungen an offensivster Front. Im Gespräch unter anderem: der Mazedonier Goran Pandev (Lazio Rom).

Der in München unzufriedene Reservist Podolski wiederum war in der Vergangenheit mehrfach mit einem Wechsel auf die Insel in Verbindung gebracht worden, unter anderem mit Manchester City. Bemerkenswert: Tottenham ist ausgerechnet der Verein, bei dem Klinsmann in 56 Liga-Spielen 29 Tore erzielte und zum Publikumsliebling avancierte.

Sport1.de hat weitere Bundesliga-Splitter zusammengefasst.

Kuranyi trainiert wieder richtig

Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi ist wieder ins Mannschaftstraining des FC Schalke 04 eingestiegen. Der 26-Jährige, der am vergangenen Sonntag von Bundestrainer Joachim Löw aus der Nationalmannschaft geworfen wurde, hatte zuletzt nur Regenerationseinheiten absolviert.

In der Halbzeit des WM-Qualfikationsspiels gegen Russland (2:1) am vergangenen Samstag in Dortmund war Kuranyi, der von Löw nicht berücksichtigt worden war, nach Hause gefahren und hatte die Mannschaft ohne Abmeldung verlassen.

Schalke bangt derweil vor dem Spitzenspiel am kommenden Sonntag (ab 16.30 Uhr LIVE) beim Tabellenführer Hamburger SV weiter um den Einsatz von Nationalspieler Christian Pander. Der Linksverteidiger konnte wegen anhaltender Wadenprobleme noch nicht mit der Mannschaft trainieren.

Herthas Woronin als Maskenmann

Hertha BSC Berlin kann im Heimspiel am Samstag gegen den VfB Stuttgart (ab 15 Uhr LIVE) auf Stürmer Andrej Woronin zählen. Der Ukrainer kehrte zwar vom WM-Qualifikationsspiel seines Nationalteams gegen Kroatien (0:0) am vergangenen Samstag in Charkow mit einem Nasenbeinbruch zurück.

Der 29-Jährige wird aber mit einer speziell angefertigten Maske gegen den Ex-Meister auflaufen können. Woronin hatte sich die Verletzung nicht im Länderspiel zugezogen.

"Es war eine unglückliche Situation, aber keine Schlägerei. Vor dem Rückflug bin ich auf der Flugzeugtreppe ausgerutscht", so der Hertha-Neuzugang.

Zum Hit meldet sich Miller fit

Der Karlsruher SC kann am Samstag (ab 15 Uhr LIVE) gegen Rekordmeister Bayern München wieder auf Torwart Markus Miller zurückgreifen. Der 26-Jährige hat seine Gehirnerschütterung überstanden und stand bereits am Dienstagabend beim Test gegen eine Albtal-Auswahl (6:1) wieder im KSC-Tor.

Der 45-minütige Einsatz verlief ohne Probleme. Vor seinem Comeback nach fünfmonatiger Verletzungspause steht beim Spiel gegen die Bayern auch Rechtsverteidiger Andreas Görlitz.

Der noch bis mindestens zum Saisonende von den Münchnern an den KSC ausgeliehene Görlitz wird aber voraussichtlich nicht von Anfang an spielen, weil ihm laut Trainer Edmund Becker noch Spielpraxis fehlt.

Rekordergebnis, aber VfB sparsam

132 Millionen Euro Umsatz, 7,8 Millionen Gewinn - doch trotz eines wirtschaftlichen Rekordjahrs geben sich Verantwortlichen des VfB Stuttgart hinsichtlich der Zukunft finanziell bescheiden.

"Sportlichen Erfolg auf Pump aufzubauen, ist ein sehr riskantes Manöver, für das es keine Erfolgsgarantie gibt", warnte Finanzvorstand Ulrich Ruf während der Mitgliederversammlung.

Die Klub-Lenker lassen sich von leiser Kritik an übertriebener Sparsamkeit nicht beirren. "Falsch und vor allem populistisch" sei der Vorwurf fehlender Risikobereitschaft, so Ruf. "Man kann auf Dauer nur soviel ausgeben, wie man einnimmt." Kosten haben die Stuttgarter so oder so: Der Stadion-Umbau zu einer reinen Fußball-Arena kostet 60 Millionen Euro.

Zdebel und Ono genesen

Für das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach melden sich beim VfL Bochum die zuletzt angeschlagenen Thomas Zdebel und Shinji Ono wieder einsatzbereit.

Dagegen bangt Trainer Marcel Koller um den Einsatz von Matias Concha (Kniebeschwerden) und Joel Epallé (Zehprobleme).

Ohnehin fehlen Daniel Imhof (Meniskus), Vahid Hashemian (Innenband), Philipp Bönig (Wade) und Anthar Yahia (Sperre). Offen ist Sinan Kaloglus Einsatz.

Bundesliga im TV fünf Minuten früher

Die Berichte über die Bundesliga in der ARD-Sportschau beginnen am kommenden Samstag fünf Minuten früher. Der öffentlich-rechtliche Sender einigte sich mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) auf eine Vorverlegung der Bundesliga-Übertragung auf 18.25 Uhr.

Hintergrund: Wegen des geänderten Spielplans steigen am Samstag sieben Partien - und nicht wie gewohnt sechs.

Die gleiche Regelung zwischen ARD und DFL gilt auch für die Samstags-Begegnungen am 15. und 22. November sowie am 13. Dezember.

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