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Im Jubel vereint: Durch den 1:0-Erfolg verbessert sich Köln in der Tabelle auf Rang 8 © getty

Gegen erschreckend schwache Cottbuser gibt sich Köln keine Blöße, beste Chancen lassen die Domstädter aber fahrlässig liegen.

Köln - Der 1. FC Köln hat seinen Höhenflug in der Bundesliga fortgesetzt.

Die Elf von Trainer Christoph Daum besiegte Energie Cottbus 1:0 (1:0), schaffte damit erstmals seit acht Jahren wieder drei Bundesligasiege in Folge und rückte mit nun 13 Punkten in die obere Tabellenhälfte vor.

Die Cottbuser, die eine gute Stunde in Unterzahl agieren mussten, liegen dagegen mit fünf Zählern weiter auf einem Abstiegsplatz.

Tor des Tages durch Novakovic

Der slowenische Nationalspieler Milivoje Novakovic machte mit seinem fünften Saisontor (39.) den FC-Sieg perfekt und sorgte dafür, dass die Kölner in ihrer Bundesliga-Geschichte die Grenze von 2000 Punkten überschritten.

Den Rheinländern kam dabei zugute, dass Energie-Profi Igor Mitreski bereits in der 29. Minute wegen groben Foulspiels des Feldes verwiesen worden war.

So sahen die Zuschauer fast ausschließlich Einbahnstraßen-Fußball.

Dabei wusste der FC auch fußballerisch zu gefallen, einzig die Chancenverwertung blieb das große Manko der Gastgeber.

Beste Chancen bleiben ungenutzt

So hätte die Kölner Führung zur Pause bereits höher ausfallen können, denn Novakovic (9., 37.) sowie Miso Brecko (37.) und Pierre Wome (39.) vergaben weitere gute Möglichkeiten.

Von den Gästen war dagegen kaum etwas zu sehen. Einzig Branko Jelic tauchte in der ersten Halbzeit einmal gefährlich vor dem Kölner Tor auf (18.).

Vorentscheidung verpasst

Im zweiten Durchgang machten die Geißböcke, die in der gleichen Formation spielten wie beim 2:1-Sieg in Gladbach, da weiter, wo sie im ersten Durchgang aufgehört hatten.

Köln drängte auf den zweiten Treffer und vergab weitere hochkarätige Möglichkeiten.

So hätte Roda Antar in der 50. Minute das 2:0 machen müssen, als er freistehend aus acht Metern am Gäste-Keeper Gerhard Tremmel scheiterte.

Acht Minuten später war es Nemanja Vucicevic, der eine Volley-Abnahme neben das Tor setzte.

Die Gäste waren dagegen in Unterzahl kaum mehr in der Lage, einen gefährlichen Konter vorzutragen und waren meist in der eigenen Hälfte mit den Kölner Angriffen beschäftigt.

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