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Veh zeichnete sich in der Meistersaison auch durch einen erstaunlich hohen Grad an Aberglaube aus
Armin Veh wurde 2007 deutscher Meister mit dem VfB Stuttgart © imago

Der HSV ist bei seiner Suche nach einem Labbadia-Nachfolger fündig geworden. Veh unterschreibt einen Zweijahresvertrag.

Hamburg - Der Hamburger SV hat die Weichen für die Zukunft gestellt.

Armin Veh ist neuer Cheftrainer beim Halbfinalisten der Europa League und Bastian Reinhardt nach langer Suche Sportchef beim Urgestein der Bundesliga.

Vier Wochen nach der Trennung von Bruno Labbadia verpflichtete der HSV den am 25. Januar bei Ex-Meister VfL Wolfsburg entlassenen Coach.

Der Vorstand des Vereins und der 49-Jährige einigten sich auf einen Vertrag bis zum 30. Juni 2012. Veh, der mit dem VfB Stuttgart 2007 die Meisterschaft gewann und mit den Schwaben im Endspiel des DFB-Pokals stand, soll am Dienstag um 12 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt werden.

Reinhard neuer Sportchef

Bastian Reinhardt wird als Sportchef Nachfolger von Dietmar Beiersdorfer.

Der 34-Jährige, der seine Karriere erst nach der letzten Spielzeit beendet hatte, wurde am Montagabend vom Aufsichtsrat des HSV in den Vorstand berufen und erhält ebenfalls einen Vertrag bis zum 30. Juni 2012.

Reinhardt, der seit 2003 für die Rothosen 132 seiner 166 Bundesligaspiele absolvierte, übernimmt sein neues Amt mit sofortiger Wirkung.

Veh nach sechs Monaten entlassen

Auch Reinhardt wird bei der gleichen Pressekonferenz vorgestellt.

Veh war beim VfL Wolfsburg als Trainer und Manager nach neun Pflichtspielen ohne Sieg und dem 2:3 gegen den 1. FC Köln entlassen worden.

Der gebürtige Augsburger hatte beim letztjährigen deutschen Meister für letztlich nur sechs Monate die Nachfolge von Felix Magath angetreten, als dieser zu Schalke 04 gewechselt war.

Hoogma sagt ab

Beim HSV wird er auch Nachfolger von Interimstrainer Ricardo Moniz, der die sportlichen Geschicke bis zum Saisonende 2009/10 führte.

Bevor Veh zum VfB Stuttgart gestoßen war und mit ihm vor drei Jahren Meister wurde, arbeitete er beim FC Augsburg, Hansa Rostock, beim SSV Reutlingen 05 sowie bei der SpVgg Greuther Fürth.

Bastian Reinhardt hatte das Votum der Geschäftsführung erhalten, nachdem Sergej Barbarez sich nach Darstellung des Vereins als nicht mehrheitsfähig erwiesen hatte und der ehemalige niederländische HSV-Profi Nico-Jan Hoogma den Hanseaten wiederholt abgesagt hatte.

Damit ist nach elf Monaten ein Nachfolger des mittlerweile bei Red Bull arbeitenden Dietmar Beiersdorfer gefunden.

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