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Sergej Barbarez wurde am 25. Januar 2009 in den Aufsichtsrat des HSV gewählt © getty

Der ehemalige HSV-Profi zieht die Konsequenz aus den Vorgängen bei der jüngsten Suche der Hamburger nach einem Sportdirektor.

Hamburg - Sergej Barbarez ist aus dem Aufsichtsrat des Hamburger SV zurückgetreten.

"Es gab keine Vertrauensbasis mehr", sagte der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig am Freitag.

Der 38-Jährige zog damit die Konsequenz aus den Vorgängen bei der jüngsten Suche der Hanseaten nach einem Sportdirektor.

Die Hamburger hatten am Montag überraschend den bisherigen Abwehrspieler Bastian Reinhardt als neuen Sportchef präsentiert.

Enttäuscht über Art und Weise

"Die Gespräche waren sehr weit fortgeschritten, und man konnte den Eindruck haben, dass ich der Kandidat bin", sagte der Bosnier weiter und machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl:

"Die Tatsache, dass ich aus dem Aufsichtsrat zurückgetreten bin, zeigt das ja ganz deutlich. Das hat nichts mit Namen zu tun, sondern mit der Art und Weise."

Barbarez war Anfang 2009 in das HSV-Kontrollgremium gewählt worden.

HSV kommt nicht zur Ruhe

Der Rücktritt des beim Großteil der Fans beliebten Ex-HSV-Profis Barbarez bringt weitere Unruhe in den Verein, der nach einer mehr als enttäuschenden Saison nicht einmal die Qualifikation für das internationale Geschäft geschafft hatte.

Vor dem Rückspiel im Halbfinale der Europa League war Trainer Bruno Labbadia entlassen worden, danach verpassten die Hanseaten gegen den FC Fulham das Finale in der eigenen Arena.

Jansen attackiert Teamkollegen

Die Verpflichtung des neuen Coaches Armin Veh 241307(DIASHOW: Bilder von Vehs Karriere) stieß bei den Fans auf viel Unmut.

Dann hatte Nationalspieler Marcell Jansen die Einstellung seiner Vereinskollegen öffentlich kritisiert.

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