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Sergio Pinto erzielte in der vergangenen Saison vier Bundesligatore für 96 © getty

96 plant langfristig mit Pinto und hat auch einen neuen Ersatzkeeper im Visier. Bei 1899 bekommt Rangnick wohl einen neuen Assistenten.

München - Mittelfeldspieler Sergio Pinto bleibt drei weitere Jahre bei Hannover 96.

Beide Seiten einigten sich am Montag auf eine entsprechende Vertragsverlängerung.

"Sergio hatte mit seinem großen Einsatz in den letzten Spielen der vergangenen Saison besonderen Anteil an unserem Klassenerhalt. Wir freuen uns, dass er bleibt", sagte 96-Sportdirektor Jörg Schmadtke.

Pinto spielt seit 2007 bei den Roten und erzielte an den letzten beiden Spieltagen zwei Tore.

Miller soll kommen

Derweil steht Torwart Markus Miller vom Zweitligisten Karlsruher SC offenbar kurz vor einem Wechsel zu den "96ern". Der 28-Jährige könnte ablösefrei kommen und soll einen Vertrag bis 2012 erhalten.

Die Nummer eins in Hannovers Tor ist Florian Fromlowitz, der nach dem Selbstmord von Robert Enke Ende vergangenen Jahres zum Stammkeeper aufstieg. 209112(DIASHOW: Bundesliga-Wechselbörse)

SPORT1 hat weitere Meldungen aus der Bundesliga:

? Raffael verlängert in Berlin

Absteiger Hertha BSC rüstet für die kommende Saison weiter auf. Die Berliner verlängerten den Vertrag mit ihrem Stürmer Raffael bis 2014. Gleichzeitig gab der Klub bekannt, dass auch Raffaels Bruder Ronny bei den Berlinern anheuern wird.

Ronny Heberson Furtado de Araujo (24) unterschrieb einen Vertrag bis Juni 2013. Der Linksverteidiger kommt ablösefrei von Sporting Lissabon.

"In Raffael haben wir einen entscheidenden Leistungsträger unserer Mannschaft langfristig an uns binden können. Er unterstreicht damit unsere Zielsetzung, den direkten Wiederaufstieg zu schaffen und zeigt, wie viel Vertrauen er in die Mannschaft hat. Sein Bruder Ronny wird uns mit seiner internationalen Erfahrung ebenso helfen, zurück in die Bundesliga zu kommen", sagt Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz.

? Neuer Assistent für Rangnick

Ralf Rangnick bekommt bei 1899 Hoffenheim offenbar einen neuen Assistenztrainer. Die Kraichgauer wollen angeblich Deutschlands U-17-Europameister-Coach Marco Pezzaiuoli verpflichten. Das berichtet der "kicker".

Der 41 Jahre alte Pezzaiuoli soll in Hoffenheim neben Peter Zeidler zweiter Co-Trainer werden. Ein Angebot des Deutschen Fußball-Bundes zur Vertragsverlängerung schlug Pezzaiuoli aus.

DFL plant Verschärfung des Lizenzierungsverfahrens

Die Deutsche Fußball Liga schlägt wegen der wirtschaftlich angespannten Situation bei vielen Klubs Alarm und plant eine Verschärfung des Lizenzierungsverfahrens. Eine Kommission unter Vorsitz von Ligaverbands-Vizepräsident Harald Strutz wird eine mögliche Neufassung ausarbeiten.

Im Gespräch ist unter anderem der Nachweis der Liquidität durch die Vereine über den Zeitraum von einer Saison hinaus. "In dieser Saison gab es mehrere Vereine, bei denen wir Bedingungen stellen mussten, um die Finanzierung bis zum Saisonende abzusichern. Das ist ein Alarmzeichen", sagte DFL-Chef Christian Seifert in einem Interview mit dem "kicker".

Viele Klubs würden bisher mit einer schwarzen Null planen. Wenn etwas Unvorgesehenes passiere, etwa eine Trainerentlassung oder die Verpflichtung neuer Spieler, ende das Geschäftsjahr fast automatisch mit einem Verlust, erklärte der 41-Jährige.

"Momentan geben einige Klubs systematisch zu viel Geld aus, leider vor allem in der zweiten Liga. Wenn wir die Lizenzierung strengeren Regeln unterwerfen, geben wir den Klubs auch bessere Argumentationen gegenüber Fans und Sponsoren und deren großen Erwartungshaltungen und Forderungen", sagte Seifert.

Orth neuer St. Pauli-Präsident

Der bisherige Vizepräsident Stefan Orth übernimmt beim FC St. Pauli kommissarisch die Nachfolge des vor zwei Wochen zurückgetretenen Klubchefs Corny Littmann. Das gab der Kiezklub am Montag bekannt. Gleichzeitig trat Marcus Schulz, wie Orth einer von bislang vier Vizepräsidenten, von seinem Amt zurück.

Orth wird die Klubführung zunächst übergangsweise übernehmen, ehe entweder auf einer eventuell kurzfristig einberufenen Mitgliederversammlung, spätestens jedoch bei der nächsten Jahreshauptversammlung im November die offizielle Wahl ansteht.

Derweil gab Schulz, der seit 2004 ehrenamtlich für St. Pauli tätig war, persönliche Gründe für seinen Entschluss an: "Ich habe immer gern im Präsidium gearbeitet. Aber irgendwann ist halt Schluss. Ich habe die Entscheidung, Stefan Orth zum Präsidenten zu machen, voll mitgetragen."

Littmann hatte das Präsidentenamt wenige Tage nach dem Aufstieg der Hamburger in die Bundesliga überraschend aufgegeben. Der 57 Jahre alte Theaterdirektor, der den Klub siebeneinhalb Jahre führte, hatte in den vergangenen Jahren maßgeblichen Anteil an der wirtschaftlichen Konsolidierung des Kultvereins.

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