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Felix Magath ist seit 2009 als Trainer und Manager auf Schalke tätig © getty

Im Moment versucht der 56-Jährige das nötige Geld aufzutreiben. Gesucht wird ein Kuranyi-Ersatz. Rafinha hat schlechte Karten.

Borkum - Trainer Felix Magath von Vizemeister FC Schalke 04 hat seine Forderung nach Verstärkungen erneuert.

"Wir haben eine hervorragende Saison hinter uns, aber natürlich müssen wir uns für die Champions League weiter verstärken", sagte Magath am Dienstag im Rahmen des Trainingslagers der Gelsenkirchener auf der Nordseeinsel Borkum.

"Denn mit dem aktuellen Kader reicht die Qualität sicher nicht aus, um die Vorrunde in der Champions League zu überstehen."

Vor wenigen Wochen hatte der 56-Jährige mit seiner Forderung nach 30 Millionen Euro für neue Spieler für Aufsehen gesorgt.

Nach einem Gespräch mit dem Schalker Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies scheint sich dieser Wunsch wohl nicht zu erfüllen.

Magath sucht Geld

"Ich bin noch auf der Suche nach Geld", sagte Magath und fügte an:

"Wir haben in der vergangenen Serie durch unsere gute Platzierung in der Bundesliga, den damit verbundenen Einzug in die Champions League sowie im DFB-Pokal und im Supercup etwa 30 Millionen Euro eingenommen. Von diesem Geld sollte aber noch etwas übrig bleiben, um die Mannschaft zu verstärken."

Allerdings muss der Schalker Manager zunächst einmal sein mit sage und schreibe 38 Spielern aufgeblähtes Aufgebot deutlich entschlacken.

Wer ersetzt Kuranyi?

Gleichwohl will Magath vor allem in der Offensive noch etwas tun, nachdem Torjäger Kevin Kuranyi die Königsblauen in Richtung Dynamo Moskau verlassen hat.

"Ich denke, dass wir noch ein oder zwei Stürmer verpflichten werden. Aber das hat Zeit, die Transferperiode dauert ja noch acht Wochen", sagte Magath.

Streichkandidat Rafinha

Ein Kandidat für einen Weggang von Schalke ist der Brasilianer Rafinha.

Der 24-Jährige war vor einer Woche zu spät zum Trainingsauftakt in Gelsenkirchen erschienen und soll angeblich mit dem spanischen Europa-League-Gewinner Atletico Madrid verhandelt haben. 209112(DIASHOW: Bundesliga-Wechselbörse)

Nun musste der Rechtsverteidiger dem knüppelharten Training auf Borkum mit einer Wadenverletzung Tribut zollen.

Magaths versteckte Kritik

"Wenn ein Spieler in sieben Wochen Urlaub nichts macht, dann ist es für mich kein Wunder, wenn mal die eine oder andere Verletzung auftaucht", so Magath.

Zuletzt wurde Rafinha auch mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht.

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