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Horst Heldt war seit Anfang 2006 Sportdirektor beim VfB Stuttgart © getty

Sein Wechsel ist beschlossen, einen Haken gibt es dennoch. Schalke weigert sich, zu zahlen. Der VfB braucht schnell Klarheit.

Von Daniel Rathjen

Stuttgart/München - Von den Spielern hat sich Horst Heldt bereits verabschiedet, im Trainingslager in St. Moritz ist er schon nicht mehr dabei.

Dass der Manager den VfB Stuttgart verlässt, gilt als beschlossen. Zumal Heldt beim FC Schalke deutlich mehr verdient.

Bis zu drei Millionen Euro soll sein Jahressalär künftig betragen.

Einen Haken gibt es aber doch.

"Erwarten Entgegenkommen"

Denn der Transferpoker gewinnt an Intensität: Die Schwaben bestehen auf einer Ablösesumme. Schalke ist jedoch nicht bereit, diese zu zahlen.

"Wir erwarten ein entsprechendes Entgegenkommen", sagte VfB-Sportdirektor Jochen Schneider der "Bild".

Heldts Kontrakt in Stuttgart gilt bis 2013.

Die hochverschuldeten Schalker weigern sich jedoch, die angeblich geforderten 1,5 Millionen Euro Ablösesumme für Heldt zu überweisen.

"Keine Kompensation"

"Es gibt keine Kompensation", stellte Schalke-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies in der "Sport Bild" klar.

Um die eigenen Planungen vorantreiben zu können, braucht der VfB Klarheit bezüglich der Trennung von Heldt.

"Ich habe ihm als Freund gesagt, er soll die Sache mit Schalke schnell regeln", sagte Schneider der "Stuttgarter Zeitung".

"Wenn Schalke meint, der Faktor Zeit spiele ihnen in die Karten, dann liegen sie falsch. Der Ball liegt eindeutig in ihrer Hälfte."

Als Top-Kandidaten für die Heldt-Nachfolge gelten der frühere Nationalspieler und VfB-Stürmer Fredi Bobic, Schalkes Ex-Manager Andreas Müller und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff.

Bobic defensiv

Auch Jürgen Schneider könnte in den Managerposten aufsteigen.

Bobic, der momentan als Geschäftsführer in Bulgarien bei Chernomorets Burgas arbeitet, hält sich noch zurück.

"Ich bin in Bulgarien und arbeite dort. Auch aus Respekt zu meinen Klub werde ich mich zu den Gerüchten nicht äußern. Dass ich einer der Kandidaten beim VfB bin ist schön, aber auch nicht offiziell", sagte er SPORT1.

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