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Arjen Robben (l.) feierte sein Bundesliga- Debüt vergangene Saison gegen Wolfsburg © getty

Der Meister startet gegen seinen Vorgänger in die Bundesliga-Spielzeit 2010/11. Für Michael Ballack steht eine große Bühne bereit.

Frankfurt/Main - Der Titelverteidiger trifft auf seinen Vorgänger:

Der deutsche Meister und Pokalsieger Bayern München wird die 48. Bundesliga-Saison am 20. August mit einem Heimspiel gegen Ex-Champion VfL Wolfsburg eröffnen.

Dies gab die DFL 46 Tage vor dem Auftakt in die neue Spielzeit am Montag in ihrer Zentrale in Frankfurt bekannt.

Van Gaal: VfL ein Titel-Kandidat

Nach Ansicht von Bayern-Trainer Louis van Gaal könnte der Ausgang der Partie bereits richtungsweisend für den Verlauf der Spielzeit sein.

"Wolfsburg ist auch ein Kandidat für die Meisterschaft. Aber die Wolfsburger haben nicht so viele Spieler bei der WM wie wir. Das ist ein Nachteil für uns", sagte der Niederländer vor dem Duell gegen den neuen VfL-Trainer Steve McClaren.

Richtungweisend könnte der erste Spieltag auch für Vize-Meister Schalke 04 werden. Die Königsblauen, die möglicherweise den spanischen Starstürmer Raul als neue Attraktion in die Liga locken, müssen beim Hamburger SV antreten und bescheren so auch dem neuen HSV-Trainer Armin Veh einen denkbar schwierigen Auftakt.

Dortmund beginnt gegen Leverkusen

Einen besonderen Augenblick könnten die Fans von Borussia Dortmund erleben.

Sollte der derzeit noch an den Folgen seiner Knöchelverletzung leidende Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack rechtzeitig fit werden, wird Ballack seine Rückkehr in die Bundesliga im Dress von Bayer Leverkusen in Dortmund feiern.

Eine besondere Hürde haben die Spielplan-Gestalter den beiden Aufsteigern 1. FC Kaiserslautern und FC St. Pauli gestellt. Beide Rückkehrer müssen zunächst auswärts antreten. Der FCK wird zum 1. FC Köln reisen, die Hamburger werden beim SC Freiburg antreten.

WM als Plattform für die Bundesliga

"Der Spieplan wird sicher wieder für Diskussionen sorgen, da nicht jeder Klub den Spielplan vorfinden wird, den er sich gewünscht hat. Aber das ist kein Wunschkonzert", sagte DFL-Chef Christian Seifert.

Der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung nutzte die Vorstellung des Spielplans während der WM zudem für Werbung in eigener Sache.

"Die WM ist eine Plattform für die Qualität der Bundesliga. Im Viertelfinale war die Bundesliga mit mehr Spielern als jede andere Liga vertreten. Auf diese Entwicklung können die Klubs stolz sein", sagte Seifert:

"Schließlich haben die Klubs seit 2002 insgesamt 515 Millionen Euro in die Nachwuchszentren investiert. 19 der 23 deutschen WM-Spieler kommen aus diesen Zentren."

Alle Partien der ersten beiden Spieltage in der Übersicht:

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