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Keine Tore auf Schalke: Marcelo Bordon (l.) im Zweikampf mit Artur Wichniarek © getty

Gegen Bielefeld kommen die "Knappen" nicht über ein Remis hinaus und verspielen wichtige Punkte. Die Gäste verteidigen tapfer.

Gelsenkirchen - Schalke 04 verliert in der Bundesliga immer mehr den Anschluss an die Tabellenspitze.

45 Stunden nach dem 3:1-Sieg im UEFA-Cup gegen Paris St. Germain kamen die Königsblauen in einem enttäuschenden Spiel nicht über ein 0:0 gegen Kellerkind Arminia Bielefeld hinaus und warten in der Liga seit vier Partien auf einen dreifachen Punktgewinn.

Vor 60.886 Zuschauern in der Schalker Arena konnten die Gastgeber nicht an die gute spielerische Leistung vom vergangenen Donnerstag anknüpfen, sondern taten sich gegen ihren Lieblingsgegner aus Ostwestfalen sehr schwer.

Zündende Idee fehlt

Gegen die Arminia hatte Schalke die letzten acht Bundesliga-Duelle gewonnen. Zwar hatte Trainer Fred Rutten auf mehr Angriff gesetzt und in Ivan Rakitic für Orlando Engelaar eine weitere Offensivkraft in die Anfangsformation beordert.

Doch trotz allen Bemühens fehlte den Königsblauen gegen die kompakte Bielefelder Defensive vor allem im Mittelfeld die zündende Idee.

Dennoch erspielten sich die Gelsenkirchener, die auf die verletzten Nationalspieler Heiko Westermann und Christian Pander verzichten mussten, einige hochkarätige Torchancen.

Eilhoff überzeugt

Meist jedoch war beim starken Arminia-Schlussmann Dennis Eilhoff Endstation.

Der Bielefelder Keeper parierte unter anderem gegen Jermaine Jones (2. ), Rakitic (49.), Jefferson Farfan (65.) und Halil Altintop (72.).

Gelb-Roten Karte für Kamper

Auch als die Ostwestfalen nach der Gelb-Roten Karte gegen Jonas Kamper (60.) zu Zehnt weiterspielen mussten, wurde es für die Gastgeber nicht leichter. Immer wieder liefen sie sich in der Gästeabwehr fest.

Die Arminia beschränkte sich meist auf die Defensive, kam allerdings hin und wieder auch gefährlich vor das Schalker Tor. So scheiterte Torjäger Artur Wichniarek mit einem Kopfball nur knapp (30.), Kamper überlief Fabian Ernst, traf aber nur das Außennetz (50.).

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