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Der Brasilianer Cacau (r.) kam 2003 aus Nürnberg zum VfB Stuttgart © getty

Stuttgart erfüllt mit einer schwachen Vorstellung gegen Bochum seine Pflichtaufgabe. Die Klasse von Gomez macht den Unterschied.

Stuttgart - Dank Mario Gomez hat der VfB Stuttgart drei Tage nach der Lehrstunde im UEFA-Cup in der Bundesliga seine Pflichtaufgabe erfüllt.

Die Schwaben gewannen das Heimspiel gegen den VfL Bochum trotz einer über weiten Strecken ganz schwachen Leistung mit 2:0 (0:0) und setzten sich damit im oberen Tabellendrittel fest.

Bereits am Mittwoch hat die Mannschaft von Trainer Armin Veh im Spitzenspiel beim Hamburger SV die Möglichkeit, seine gute Position weiter zu stärken.

Dagegen steht der VfL Bochum nach nunmehr fünf Bundesligaspielen in Folge ohne Sieg am Mittwoch gegen Tabellenführer 1899 Hoffenheim schon unter Zugzwang.

VfB enttäuscht

Nach dem 0:2 beim FC Sevilla enttäuschte der VfB allerdings über weite Strecken und hatte es nur Gomez zu verdanken, dass es keinen weiteren Rückschlag gab.

Der Nationalspieler erzielte nach Pass von Sami Khedira in der 80. Minute das 1:0. Nur drei Minuten später erhöhte der Angreifer mit seinem fünften Saisontreffer auf 2: 0.

Der VfB begann vor 43.000 Zuschauern zunächst zwar vielversprechend und hatte durch Gomez bereits nach 50 Sekunden die erste Möglichkeit.

Bochum defensiv stark

Doch in der Folgezeit fiel den im Gegensatz zum Europapokal auf vier Positionen veränderten Schwaben nicht mehr viel ein, um die gut gestaffelte Bochumer Defensive zu knacken.

Vor allem das Stuttgarter Mittelfeld agierte zu plan- und ideenlos.

Bochum präsentierte sich dagegen in der ersten Hälfte als kompakte Einheit, die sich nicht versteckte und durchaus auch spielerische Akzente zu setzen wusste.

Sestak im Pech

Die beste Chance vor der Pause verbuchten ebenfalls die Gäste, als ein Schuss von Stanislav Sestak nur um Zentimeter am Tor vorbeistrich (37.).

Zudem musste Ex-Nationalkeeper Jens Lehmann bei einem von Artur Boka abgefälschten Ball und einer Möglichkeit von Sinan Kaloglu auf der Hut sein.

Auch nach dem Wechsel erwischte der VfB den besseren Start, als Gomez per Kopf an Daniel Fernandes scheiterte (46.).

Gomez schlägt zu

Anschließend gelang es dem VfB zunächst aber nicht, Druck aufzubauen, weshalb die Bochumer Defensive um die umsichtigen Marcel Maltritz und Anthar Yahia erst einmal wenig Mühe hatte, die Gastgeber in Schach zu halten.

Als die meisten schon mit einer mageren Nullnummer rechneten, schlug Gomez doch noch zu. Bochum tat in der zweiten Halbzeit in der Offensive zu wenig.

Beim schwachen VfB erreichten allenfalls Gomez und Serdar Tasci Normalform. Bochum hatte in Christoph Dabrowski und Maltritz seine auffälligsten Akteure.

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