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Fredi Bobic steht zurzeit noch als Manager in Bulgarien unter Vertrag © imago

Bobic steht wohl als neuer Stuttgarter Manager fest. Am Rande eines Benefiz-Spiels äußert er sich erstmal selber zur Heldt-Nachfolge.

Stuttgart - Fredi Bobic wird wohl beim VfB Stuttgart die Nachfolge von Horst Heldt als Manager antreten.

Den "Stuttgarter Nachrichten" zufolge hatte der frühere Nationalspieler in den Gesprächen mit der VfB-Führung den besten Eindruck hinterlassen. Nur die Unterschrift fehle noch.

Nun meldete sich Bobic erstmals selber zu Wort.

"Es sind nur noch Kleinigkeiten zu klären", sagte der Ex-Nationalspieler am Rande eines Benefizspieles der "Bild", stellte aber klar, dass noch "nichts unterschrieben" sei.

Nach Informationen der Zeitung will der VfB Bobic noch vor dem Europa-League-Qualifikationsspiel am Donnerstag gegen Molde präsentieren. Am Mittwoch soll es soweit sein.

"Alles ist vorbereitet. Jetzt kann alles sehr schnell gehen", hatte Präsident Erwin Staudt bereits vor einigen Tagen vielsagend angedeutet.

Vertrag in Bulgarien

Bis dahin sollen die letzten Formalitäten erledigt sein.

Derzeit arbeitet Bobic noch als Manager zusammen mit Krassimir Balakow beim bulgarischen Erstligisten Chernomorez Burgas.

Dort besitzt der 37-malige Nationalspieler (10 Tore) noch einen Vertrag bis 2014.

DFB-Pokalsieger mit dem VfB

Er darf den Klub aber bei einem Angebot aus der Bundesliga verlassen. Am Sonntagmorgen flog Bobic von Burgas nach München.

Seinen Abschied in Burgas soll er am Vorabend geregelt haben.

Bobic, der 1996 mit der DFB-Auswahl in England Europameister wurde, spielte bereits in der Jugend von 1980 bis 1984 beim VfB. 209112(Die Bundesliga-Wechselbörse)

Von 1994 bis 1999 war er zudem Profi bei den Schwaben. In dieser Zeit bildete er zusammen mit Balakov und Giovane Elber das so genannte "magische Dreieck".

1997 wurde Bobic mit den Schwaben DFB-Pokalsieger.

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