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Torsten Frings wechselte 2005 vom FC Bayern zu Werder Bremen © getty

Bremens Kapitän steigt nach seiner Leisten-OP wieder ins Training ein. Hoffenheims Stürmer droht eine lange Pause. Die Splitter.

München - Ex-Nationalspieler Torsten Frings ist nach seiner Leistenoperation wieder ins Training des SV Werder Bremen eingestiegen.

Der 33-Jährige absolvierte am Montag eine Laufeinheit und wird am Donnerstag mit ins Vorbereitungscamp der Hanseaten ins österreichische Bad Waltersdorf reisen.

Dort will er dann auch ins Mannschaftstraining zurückkehren.

"Mir geht es richtig gut. Ich habe keine Probleme mehr", sagte Frings und hofft sogar auf ein paar Einsatzminuten im Testspiel am kommenden Samstag gegen den ungarischen Erstligisten Szombathelyi Haladas:

Naldo auch zurück

"Das wird der Trainer entscheiden. Ich bin einfach nur froh, wieder dabei zu sein." Frings hatte sich dem Eingriff an der Leiste vor gut zwei Wochen unterziehen müssen.

Neben dem Routinier absolvierte auch Innenverteidiger Naldo am Montag nach überstandenen Wadenproblemen ein Lauftraining.

Der in den vergangenen Wochen von einer Achillessehnenverletzung geplagte dänische WM-Teilnehmer Daniel Jensen nahm derweil erstmals wieder an einer Einheit mit dem Rest des Teams teil.

"Ich hoffe, rechtzeitig zum Saisonbeginn fit zu werden. Es ist aber klar, dass das nicht in vier Tagen geht", sagte der Mittelfeldspieler.

SPORT1 fasst die weiteren News aus der Bundesliga zusammen:

Hoffenheim bangt um Obasi

Für 1899 Hoffenheim könnte es knüppeldick kommen: Stürmer Chinedu Obasi, der unter einer Stressfraktur im Schienbein leidet, droht eine Operation.

Dadurch würde der Nigerianer langfristig ausfallen. " Im günstigsten Fall kann er Mitte/Ende September wieder spielen. Im schlechtesten Fall muss er operiert werden", erklärte Trainer Ralf Rangnick.

Dem 51-jährigen Coach kommt dieser Ausfall alles andere als gelegen.

Mit Carlos Eduardo (Operation am Ohr) sowie den ebenfalls verspätet in die Vorbereitung eingestiegenen Prince Tagoe und Isaac Vorsah, hat Hoffenheim bereits genug Personalprobleme. "Die Mannschaft ist alles andere als komplett", stellte Rangnick klar.

Müller wird wohl nicht operiert

Torhüter Heinz Müller vom FSV Mainz 05 kommt trotz eines Längsrisses im hinteren Kreuzband wohl um eine Knieoperation herum.

Das ergab eine ärztliche Untersuchung am Montag in München. Allerdings wird der 32-jährige Müller, der konservativ behandelt wird, mehrere Wochen ausfallen und in den ersten Spielen der neuen Saison fehlen. (DATENCENTER: Der Bundesliga-Spielplan)

"Wir nehmen diese Nachricht erst einmal sehr positiv auf und hoffen, dass der Heilungsverlauf diese Prognose bestätigt", sagte FSV-Manager Christian Heidel.

Kein Handlungsbedarf

Er will zunächst nicht auf dem Transfermarkt aktiv werden: "Auf Grundlage dieser Informationen sehen wir zunächst keinen akuten zusätzlichen Handlungsbedarf auf der Position des Torhüters."

Müller hatte die Verletzung im Testspiel gegen Alemannia Aachen (4:0) am vergangenen Donnerstag in Bad Reichenhall erlitten. (SERVICE: Sommerfahrpläne)

Eugen Polanski indes reiste am Montagmittag aus privaten Gründen aus dem Trainingslager in Flachau ab. Der Mittelfeldspieler soll erst am Wochenende wieder zur Mannschaft stoßen.

Am Sonntag hatte bereits Aristide Bance das Trainingslager verlassen. Hintergrund der vorzeitigen Rückkehr des Stürmers nach Mainz könnten erneute Probleme mit einer Reizung im Knie sein.

Asamoah im Mannschaftsrat

Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah ist nach seinem Wechsel vom deutschen Vizemeister Schalke 04 zum FC St. Pauli gleich in den Mannschaftsrat des Bundesliga-Aufsteigers gewählt worden.

Komplettiert wird das fünfköpfige Gremium von Torhüter Mathias Hain, Mittelfeldspieler Timo Schultz, Kapitän Fabio Morena und Torjäger Marius Ebbers.

Frankfurt schließt Personalplanung ab

Eintracht Frankfurt hat seine Personalplanung für die kommende Saison abgeschlossen. 209112(DIASHOW: Die Bundesliga-Wechselbörse)

"Wir konnten Trainer Michael Skibbe seine Wunschmannschaft bauen. Dafür sind wir bis an die Belastungsgrenze gegangen", sagte Eintracht-Finanzvorstand Thomas Pröckl auf einer Pressekonferenz und fügte an:

"Aufgrund der Größe unseres jetzigen Kaders kann ich mir selbst bei Verletzungen kaum vorstellen, dass wir noch Verstärkungen brauchen."

Die Hessen werden wie in den letzten Jahren mit geringem finanziellen Risiko in die neue Spielzeit gehen. Der sportliche Aufschwung soll aus eigenen Mitteln finanziert werden.

Rücklagen vom Europapokal

Die Eintracht plant für die kommende Saison mit einem Verlust in Höhe von rund 2 Millionen Euro. Bereits in der letzten Saison war ein Minus in Höhe von 1,7 Millionen Euro entstanden.

"Da haben wir seit sechs Jahren das erste Mal einen Jahresfehlbetrag gehabt, der durch Betriebsausgaben und Sonderzahlungen entstanden ist", erklärte Pröckl.

Da der Eintracht aber noch Rücklagen aus der erfolgreichen Saison 2006/2007 zur Verfügung stehen, als sie zum bisher letzten Mal am Europapokal teilgenommen hatte, sei dies zu verschmerzen, sagte Pröckl.

Etat von 28 Millionen

Der Lizenzspieler-Etat steigt um etwa zwei Millionen Euro auf knapp 28 Millionen Euro an. Pröckl rechnet mit einem Umsatz von 66 Millionen Euro - bei einem kalkulierten Schnitt von 46.800 Zuschauern (Saison 2009/2010: 47.268 Besucher).

Die Eintracht hatte für die Neuzugänge Georgios Tzavellas (Panionios Athen/1,2 Millionen Euro), Theofanis Gekas (Bayer Leverkusen/1 Million Euro) und Sebastian Rode (Kickers Offenbach/ 250.000 Euro) insgesamt 2,45 Millionen Euro gezahlt.

Borussia-Park gegen Bayern ausverkauft

Über drei Monate vor dem Duell mit dem deutschen Meister Bayern München vermeldet Bundesligist Borussia Mönchengladbach ein ausverkauftes Haus.

Für die Begegnung des 11. Spieltages (5. bis 7. November) gebe es keine Karten mehr, teilte der fünfmalige deutsche Meister mit. Der Borussia-Park bietet 54.067 Zuschauern Platz.

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