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Florian Bruns spielt seit 2006 für den Hamburger Kult-Klub St. Pauli © getty

Im Testspiel gegen Santander lassen die Hamburger nichts anbrennen. Einziger Wermutstropfen ist die Verletzung von Bruns.

Hamburg - Der FC St. Pauli hat drei Wochen vor seinem Bundesliga-Comeback eine beeindruckende Frühform an den Tag gelegt:

Die "Kiez-Kicker" gewannen ein Testspiel gegen den spanischen Primera-Division-Klub Racing Santander vor 6660 Zuschauer am heimischen Millerntor mit 3:0 (2:0).

Max Kruse (13. Minute), Marius Ebbers (42.) und Rouwen Hennings (77.) waren für das Team von Trainer Holger Stanislawski erfolgreich.

Allerdings müssen die Hamburger auch um Mittelfeldspieler Florian Bruns bangen, der bereits in der ersten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden musste.

Der Mittelfeldspieler erlitt eine Blessur am linken Sprunggelenk. Eine Untersuchung am Montag soll eine genaue Diagnose der Verletzung bringen.

"Flitzer" sorgt für Aufregung

Für Aufregung sorgte am Millerntor auch der bekannte Flitzer "Jimmy Jump".

Der Spanier enterte zu Beginn der zweiten Halbzeit das Spielfeld, entwischte einem Ordner und flüchtete auf die Tribüne, bevor er wieder geschnappt werden konnte (SOMMERFAHRPLAN: St. Pauli).

Stanislawski zufrieden

"Ein paar Dinge haben schon ganz gut geklappt", zeigte sich St. Paulis Trainer Holger Stanislawski mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, merkte aber an, "dass es fußballerisch noch einige Dinge gibt, die wir verbessern müssen. Unser Ziel muss es jetzt sein, alle Spieler auf ein Niveau zu bekommen."

Ein Sonderlob verteilte der Coach an Rouwen Hennings: "Wenn ein Offensivspieler an zwei Toren beteiligt ist, spricht das für ihn."

Allerdings konzentriere sich das Trainerteam derzeit eher auf das große Ganze, als einzelne Spieler hervorzuheben 209112(DIASHOW: Bundesliga-Wechselbörse).

"Es gab auch einige Abläufe, die mir noch überhaupt nicht gefallen haben", sagte Stanislawski.

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