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Mit diesem Bus fuhr Udo R. die BVB-Profis zu ihren Bundesliga-Spielen © imago

Udo R. ist sich sicher, nichts getan zu haben, "was eine Kündigung rechtfertigt". Wirbel gibt's auch noch immer um Dortmunds Zidan.

München - Dortmunds Busfahrer Udo R. ist nach acht Jahren beim BVB entlassen worden.

Begründung: Der 55-Jährige soll sich laut Klub-Anwalt Lars Thiesen zu oft verfahren haben: "Er war auf den Anfahrten unvorbereitet."

Der Busfahrer weist die Vorwürfe nun aber von sich und erklärte in der "Bild"-Zeitung: "Ich habe mir nichts vorzuwerfen, was eine Kündigung rechtfertigt."

Ob es bei dieser verfahrenen Kiste noch zu einer Einigung kommt, scheint allerdings fraglich. Wirbel gibt's auch noch um einen weiteren Dortmunder.

SPORT1 fasst die weiteren Meldungen aus der Bundesliga zusammen:

Zidan: BVB oder Armee?

Mohamed Zidan wird voraussichtlich Ende August Klarheit über seine Zukunft haben. Wie die "Bild am Sonntag" berichtet, wird dann ein Gericht entscheiden, ob der Ägypter wieder zum BVB zurückkehren und seinen Job aufnehmen kann oder den Militärdienst antreten muss.

"Ich werde auf keinen Fall abhauen, weil mir sonst der Knast droht oder ich vielleicht nicht mehr in meine Heimat kann", sagte der Afrika-Meister.

Zidan sitzt seit Mai in seiner Heimat fest. Die Reha nach seinem Kreuzbandriss wollte er in Nordafrika absolvieren. Der 28-Jährige könnte theoretisch noch zum Wehrdienst eingezogen werden, weil er das 30. Lebensjahr noch nicht überschritten hat.

Die Situation habe sich auch verschärft, weil Zidan nicht mehr der einzige Ernährer der Familie ist. 209112(DIASHOW: Die Bundesliga-Wechselbörse)

Naldo zurück im Training

Werder Bremens Innenverteidiger Naldo ist wieder in das Mannschaftstraining zurückgekehrt. (SERVICE: Sommerfahrpläne)

Seine anhaltenden Knieprobleme scheint der Brasilianer überstanden zu haben. "Ich habe zwar immer noch Schmerzen. Sie sind aber weniger geworden", erklärte Naldo.

Trainer Thomas Schaaf wird es freuen, wieder auf den 27-Jährigen zurückgreifen zu können

Schiri-Boss Fandel erntet Kritik

Die Idee von Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel, auf Wiederholungen strittiger Szenen bei Fußball-Übertragungen zu verzichten, stößt bei deutschen Fernsehsendern auf Unverständnis.

"Das ist der völlig falsche Weg. Schiedsrichterentscheidungen gehören genauso wie Tore oder Torwartparaden zur Fußballkultur und müssen diskutiert werden", sagte ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz.

Entscheidend sei dabei die Art und Weise der Analyse, erklärte Gruschwitz: "Wir wollen keinen Schiedsrichter mit einer Zeitlupe vorführen, sondern dem Fan strittige Entscheidungen erklären."

Fandel hatte sich für einen Verzicht von Wiederholungen strittiger Szenen ausgesprochen, so wie ihn der italienische TV-Sender Rai plant.

"Ich würde es begrüßen, die Zeitlupen ganz entfallen zu lassen", sagte der Leiter der neuen Schiedsrichter-Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) dem "Tagesspiegel".

"Die Zeitlupe zeigt nicht das, was viele Fernsehanstalten oder Moderatoren glauben. Sie zeigt nicht die Wahrheit", so Fandel.

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