vergrößernverkleinern
Bernd Schneider steht seit 1999 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag © getty

Leverkusen verlängert den Vertrag von Bernd Schneider trotz seiner Verletzung. Der HSV bangt um Guerrero. Bundesliga-Splitter.

München - Bayer Leverkusen hält Bernd Schneider die Treue - und umgekehrt.

Die Rheinländer haben den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit dem derzeit verletzten Nationalspieler vorzeitig verlängert.

Der Mittelfeldspieler, der sich am 25. April diesen Jahres einer Bandscheiben-Operation an der Halswirbelsäule hatte unterziehen müssen und seitdem kein Spiel mehr absolvierte, erhält einen Kontrakt bis 2010.

"Für uns ist es das Normalste der Welt, so einem Top-Spieler und verdientem Profi in solch einer Situation zu zeigen, dass wir an ihn glauben. Wir als Verein stehen total hinter ihm", sagte Trainer Bruno Labbadia.

"Wir für uns noch eine große Rolle spielen"

"Das Wichtigste ist, dass er erst einmal beschwerdefrei wird. Aber ich bin zuversichtlich, dass er für uns noch eine große Rolle spielen wird."

Der Vize-Weltmeister von 2002 bestritt bisher 81 Länderspiele und spielt seit 1999 für Leverkusen.

Am 24. April hatte Schneider, der im nächsten Monat seinen 35. Geburtstag feiert, beim Bundesliga-Spiel in Hannover einen Bandscheibenvorfall erlitten und kurz darauf operiert worden.

Sport1.de hat die Splitter aus der Bundesliga zusammengestellt:

Trostpflaster für Atouba?

Abwehrspieler Thimothee Atouba kann nach seinem Achillessehnenriss auf ein Trostpflaster hoffen und hat vom Hamburger SV eine Verlängerung seines am Saisonende auslaufenden Vertrages in Aussicht gestellt bekommen.

Man werde den Spieler nicht fallen lassen und ihm eine sportliche Perspektive aufzeigen, sagte HSV-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer.

Atouba, der sich die Blessur im UEFA-Cup-Spiel beim slowakischen Vetreter MSK Zilina am vergangenen Donnerstag (2:1) zugezogen hatte, befand sich bei den Hamburgern vor der Saison noch auf dem Abstellgleis und stand bereits kurz vor einem Wechsel zum englischen Premier-League-Klub Newcastle United.

Zuletzt war er aufgrund starker Leistungen jedoch in die Stammelf zurückgekehrt. Nun wird der Kameruner allerdings für mehrere Monate ausfallen.

Jol bangt auch um Guerrero

Auch sonst plagen den HSV vor dem Punktspiel am Mittwoch gegen den VfB Stuttgart Verletzungssorgen.

Neben Nigel de Jong (Innenbandanriss im Knie), Marcell Jansen (Muskelfaserriss) und Thiago Neves (Oberschenkelzerrung) steht Trainer Martin Jol wohl auch Paolo Guerrero (Wadenprellung) nicht zur Verfügung.

Zudem fallen neben Atouba die Langzeitverletzten Romeo Castelen (Knorpelschaden) und Maxim Choupo-Moting (Riss der Außenmeniskus) aus.

Sestak fällt aus

Der VfL Bochum muss mehrere Wochen auf den slowakischen Nationalstürmer Stanislav Sestak verzichten.

Der 25-Jährige erlitt bei der 0:2-Niederlage beim VfB Stuttgart am Sonntag einen Zehenbruch und wird voraussichtlich drei bis vier Wochen pausieren müssen.

Sestak hatte in der vergangenen Saison 13 Bundesliga-Tore für den VfL erzielt, in dieser Spielzeit war er erst zweimal erfolgreich.

Ohne Cvitanovic und Angelov

Energie Cottbus muss im Auswärtsspiel am Dienstag bei Arminia Bielefeld endgültig auf Mario Cvitanovic verzichten.

Der Abwehrspieler hatte sich im Heimspiel am Samstag gegen Eintracht Frankfurt (2:3) eine Fußprellung zugezogen und trat die Reise genauso wie Mittelfeldspieler Stanislav Angelov (Nasennebenhöhlen-Entzündung) nicht an.

Mittelfeldspieler Ivica Iliev hingegen hat seine Oberschenkelzerrung nahezu auskuriert und gehört für das Kellerduell zum Kader.

Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Stürmer Branko Jelic, der am Montag über Probleme im Oberschenkel klagte.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel