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Dortmunds Trainer Jürgen Klopp scheint mit Shinji Kagawa einen treffsicheren Neuzugang verpflichtet zu haben © getty

Im dritten Teil des Bundesliga-Formchecks nimmt SPORT1 die Europa-Cup-Plätze unter die Lupe. Wer spielt diesmal international?

Von Björn Seitner

München - Tabellenplatz fünf ist auch in diesem Jahr wieder die Schwelle zum Glück für die Bundesliga-Klubs.

Millionen in der Tasche haben oder nicht - die Qualifikation für den Europacup ist Grundvoraussetzung um ganz oben angreifen zu können. Je nachdem, wer sich den DFB-Pokal holt, könnte auch Platz sechs für den Einzug in die Europa League reichen.

Bei Hamburg, Bremen, Dortmund und Stuttgart gehört es zum eigenem Anspruch des Klubs, jährlich im internationalen Geschäft vertreten zu sein.

Wird dieses Ziel nicht erreicht, muss meist auch der Trainer dran glauben, wie die Beispiele HSV und VfL Wolfsburg im Vorjahr zeigten.

SPORT1 analysiert im dritten Teil des Bundesliga-Formchecks die Kandidaten für die Europacup-Plätze.

Hamburger SV

Für den HSV ist das Errreichen der Europacup-Plätze in dieser Saison Pflicht. Eine weitere Saison ohne Einnahmen aus dem internationalen Geschäft können sich die Hanseaten nicht erlauben.

Doch ehe der erste Spieltag angepfiffen wurde, hat der neue Trainer Armin Veh bereits mit ähnlichen Problemen wie sein gescheiterter Vorgänger Bruno Labbadia zu kämpfen: Verletzte Spieler und Störfeuer von außen.

Shooting Star Heung-Min Son fällt mit einem Mittelfußbruch aus, Neuzugang Dennis Diekmeier zog sich einen Bänderriss zu. Die deutschen WM-Fahrer Trochowski, Aogo und Jansen sind ebenfalls nicht fit.

Investor Kühne attackiert Neuzugänge

Dazu kommt scharfe Kritik von Investor Klaus-Michael Kühne, der sich eigentlich mit 15 Millionen Euro an Transfers beteiligen sollte. Im "Hamburger Abendblatt" kritisiert er die Neuzugänge:

"Westermann war bisher keineswegs überzeugend, Diekmeier ist schon verletzt. Und bezüglich des Engagements von Kacar bin ich skeptisch."

In den Augen des Logistik-Unternehmers sind die Neuen offenbar nicht die erwünschten Verstärkungen. Sein Engagement stellt der 73-Jährige deshalb in Frage. "Es kommt darauf an, an welchen neuen Spielern ich mich schlussendlich beteiligen werde. Das ist zurzeit offen, weil nicht alles so gelaufen ist, wie ich es mir vorgestellt habe."

Hoffnungen ruhen auf "Van the Man"

Optimale Bedingungen für einen erfolgreichen Saisonstart sehen jedenfalls anders aus.

Zumindest Ruud van Nistelrooy deutet eine gute Form. Beim Pokal-Erfolg gegen den Fünftligist Torgelower SV Greif traf der Niederländer dreimal. Sollte der 34-Jährige in dieser Saison wieder an seine Glanzzeiten bei Manchester United anknüpfen können, ist für den HSV der Einzug in den Europacup möglich.

Borussia Dortmund

Trainer Jürgen Klopp geht bei den Schwarz-Gelben in sein drittes Jahr.

Seit der 43-Jährige das Ruder in Dortmund in der Hand hat, liefert der Klub stabile Leistungen ab.

Dem Anspruch, die internationalen Plätze zu erreichen, will man in der kommenden Saison mit der Hilfe namhafter Verstärkungen gerecht werden.

Subotic zuversichtlich

Lukasz Piszczek (Hertha BSC), Robert Lewandowski (Lech Posen) und Shinji Kagawa (Cerezo Osaka) verstärken das Mittelfeld, Robert Lewandowski soll Lucas Barrios im Sturm entlasten.

"Wir haben einen sehr, sehr guten Kader, sind auf allen Positionen mindestens doppelt gut besetzt", findet auch Neven Subotic im SPORT1-Interview.

Kommt der BVB in diesem Jahr auch noch besser aus den Startlöchern als zuletzt, ist fürm due Borussia Vieles möglich.

Kehl und Sahin als "Sechser"

In den letzten beiden Jahren fand sich das Team nach fünf Spieltagen in der zweiten Tabellehälfte wieder.

Klopp wird beim 4-3-2-1-System bleiben. Sebastian Kehl und Nuri Sahin unterstützen als "Sechser" Jakub Blaszczykowski und Kevin Großkreutz auf den Außenbahnen.

Mit Subotic und Mats Hummels steht die Innenverteidigung.

Im zweiten Teil analysiert SPORT1 Werder Bremen und den VfB Stuttgart

>>>HIER geht es zum zweiten Teil

TEIL1 des Bundesliga-Checks: Die Abstiegskandidaten

TEIL2 des Bundesliga-Checks: Das Mittelfeld

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