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Thomas Schaaf und Sportdirektor Klaus Allofs arbeiten seit elf Jahren in Bremen zusammen © imago

Im dritten Teil des Bundesliga-Formchecks nimmt SPORT1 die Europacup-Plätze unter die Lupe. Wer spielt diesmal international?

Von Björn Seitner

München - Wie die Bremer in der Champions-League-Qualifikation gegen Sampdoria Genua bewiesen, kommen sie auch ohne Mesut Özil ganz gut zurecht.

Ob der VfB Stuttgart auch den Abgang Sami Khediras zu Real Madrid ähnlich gut verkraftet, muss sich erst noch zeigen.

Die Vorbereitung bei den Schwaben lief eher durchwachsen.

SPORT1 analysiert im dritten Teil des Bundesliga-Formchecks Bremen und den VfB.

Werder Bremen

"Wir haben eine hohe Qualität in der Mannschaft und viele starke Spieler. Da muss es der Anspruch sein, in die Champions League einzuziehen", sagte Clemens Fritz nach der erfolgreichen Partie gegen Genua und legte damit die Latte für Bremen sehr hoch.

Doch in der Bundesliga ist der Klub wohl der Vereine mit der größten Kontinuität und schielt mit einem Auge auch immer auf die "Königsklasse".

Die Knie-Verletzung von Naldo ist aber ein Rückschlag: "Er wird uns fehlen, das tut uns weh", unkt Trainer Thomas Schaaf im SPORT1-Interview.

Schwieriger Charakter Arnautovic

Der teuerste Neuzugang an der Weser ist Marko Arnautovic. Der Österreicher kam von Champions-League-Sieger Inter Mailand, für den er in der Vorsaison allerding snur drei Kurzeinsätze hatte.

In der Vorrbereitung eckte der 21-Jährige bereits mehrmals bei Schaaf an. Es wird sich zeigen, ob der schwierige Charakter ins ruhige Bremer Umfeld passt.

Der Transfer von des Brasilianers Wesley vom FC Santos hängt dagegen immer noch am seidenen Faden.

VfB Stuttgart

Auch den VfB hat ein Spieler Richtung Madrid verlassen: Sami Khedira.

Mit Jens Lehmann, Roberto Hilbert oder Ricardo Osorio gilt es weitere Leistungstärger zu ersetzen.

"Wir haben gute, prominente Spieler verloren. So etwas geht an keinem Team spurlos vorüber. Wir müssen extrem aufpassen", warnt Fredi Bobic. Fieberhaft sucht der neue Manager noch nach Verstärkungen. Für die rechte Abwehrseite kam der Schweizer Philipp Degen, für den Sturm der Franzose Johan Audel.

Nach Ausgburgs Ibrahima Traore hat der VfB ebenso seine Fühler ausgestreckt wie nach dem slowakischen Nationalspieler Vladimir Weiss.

Gentner will Verantwortung übernehmen

Christian Gentner, der aus Wolfsburg nach Stuttgart kam, fühlt sich als einer, der nun "Verantwortung übernehmen muss". Das Vertrauen der Schwaben lastet dabei auf den Schultern von Trainer Christian Gross.

Unter Gross spielte der VfB eine grandiose Rückrunde und schaffte den Sprung von Platz 15 auf sechs.

Nicht nur deshalb wird der Schweizer bei seinem 4-4-2-System bleiben.

Die Abwehr der Schwaben um Nationalspieler Serdar Tasci steht, im Sturm sollen es Ciprian Marica und Cacau richten.

Cacau bewies zuletzt beim 2:1 gegen den SV Babelsberg seine Klasse und sorgte für das Erreichen der zweiten Runde.

Die SPORT1-Prognose

Bremen hat auch ohne Özil das stärkste Kollektiv des Quartetts und erreicht als Fünfter die Europa League.

Dortmunds Neuzugänge schlagen ein und bescheren der Borussia den Platz hinter Werder.

Der HSV scheint sich mit ähnlichen Problemen wie im Vorjahr herumschlagen zu müssen. Auch der VfB Stuttgart wird im Kampf um Europa leer ausgehen.

5. Werder Bremen

6. Borussia Dortmund

7. HSV

8. VfB Stuttgart

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