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Bernd Hoffmann ist seit 2003 Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV © getty

Der HSV-Chef bezeichnet das Investorenmodell als "pfiffiges Konzept". Er kann sich weitere Vereinbarungen mit Investoren vorstellen.

Hamburg - Bernd Hoffmann, Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV, hat das umstrittene Investorenmodell mit dem Unternehmer Klaus-Michael Kühne erneut verteidigt und weitere Maßnahmen dieser Art nicht ausgeschlossen.

"Dieser Vertrag ist nach intensiver Abwägung gut für den HSV", sagte Hoffmann der "Süddeutschen Zeitung".

Es sei "ein pfiffiges Konzept, um eine Saison ohne Europacup-Einnahmen ohne sportlichen Substanzverlust zu überstehen".

Man habe die Qualität des Teams sogar erhöht, ohne im Geringsten Unabhängigkeit abzugeben.

Zudem sei man "offen dafür, wieder eine Vereinbarung mit Herrn Kühne oder anderen Investoren einzugehen".

Becker will keinen neuen Geldgeber.

Bewertungsgrundlage dafür wären die Erfahrungen mit dem laufenden Vertrag.

HSV-Aufsichtsratschef Horst Becker hatte Ende August eine weitere Zusammenarbeit mit einem Mäzen vorerst ausgeschlossen.

Man suche derzeit "keinen neuen Geldgeber. Der von uns mit Herrn Kühne geschlossene Vertrag ist erfüllt und damit abgeschlossen", sagte Becker.

Investorenmodell sorgt für Misstöne.

Das Engagement von Kühne, der rund 12,5 Millionen Euro bereit gestellt hatte und dafür an Transferrechten beteiligt ist, war in Hamburg von Misstönen begleitet worden.

Der Investor hatte öffentlich die Transferpolitik des Klubs kritisiert.

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