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Franck Ribery kämpfte vehement - wie hier gegen Nico Herzig © getty

Der FC Bayern erarbeitet sich den Sieg über Arminia Bielefeld. Lukas Podolski hilft kräftig mit, damit der Erfolg gelingt.

München - Bayern München hat seine Aufholjagd in der Bundesliga mit dem vierten Sieg in Folge fortgesetzt.

Der deutsche Meister gewann sein Heimspiel gegen Arminia Bielefeld hochverdient mit 3:1 (1:1).

Der FCB hat damit weiter das angestrebte Ziel Herbstmeisterschaft fest im Visier.

Bayern jetzt Dritter

Die Bayern rückten so bereits auf Platz drei vor.

Für die Arminia wird es dagegen nach dem sechsten sieglosen Spiel in Serie im Tabellenkeller immer enger.

Miroslav Klose brachte die Bayern, die am Mittwoch in der Champions League beim AC Florenz antreten müssen, vor 69.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena in der 25. Minute in Führung.

"König Artur" trifft

Armina-Torjäger Artur Wichniarek glich per Foulelfmeter (30.) aus.

Für den Polen war es bereits der achte Saisontreffer.

Die Entscheidung fiel dann in der 77. Minute, als Franck Ribery traf, nachdem die Bayern zuvor wiederholt am starken Gäste-Keeper Dennis Eilhoff bzw. an Pfosten und Latte gescheitert waren.

Podolski schnappt sich Elfmeter-Chance

Sieben Minuten später erhöhte der eingewechselte Lukas Podolski per Foulelfmeter auf 3:1. Zuerst wollte Ribery schießen, doch Podolski schnappte sich den Ball und verwandelte sicher.

Eine Minute zuvor sah zudem der Bielefelder Robert Tesche wegen groben Foulspiels die Rote Karte.

Trotz der Verletzung von Luca Toni verzichtete Trainer Jürgen Klinsmann in der Anfangsformation auf Nationalspieler Lukas Podolski.

Erst zur Pause kam der 23-Jährige für Andreas Ottl, zeigte sich engagiert und war auch an zwei Treffern beteiligt.

Zielstrebiger Start

Die Münchner begannen sehr zielstrebig und hatten durch Tim Borowski und Bastian Schweinsteiger in der Anfangsphase gleich zwei gute Chancen.

In der Folgezeit taten sich die klar überlegenen Bayern aber schwer, eine Lücke in der dicht gestaffelten Bielefelder Defensive zu finden.

Klose schaltet am schnellsten

Den Bann brach schließlich Klose, der nach einem Freistoß von Ribery den von Eilhoff abgewehrten Ball mit aller Macht aus 14 Metern in die Maschen hämmerte.

Die Führung hielt allerdings nicht lange, nachdem Martin Demichelis nach einem Patzer Tesche im Strafraum zu Fall brachte und Wichniarek sicher verwandelte.

Nach dem Wechsel erhöhten die Bayern mit den eingewechselten Podolski und Toni Kroos den Druck und zogen ein regelrechtes Powerplay auf.

Bielefeld zieht sich weit zurück

Die Gäste zogen sich immer weiter zurück und kamen kaum noch über die Mittellinie.

In der 61. Minute hatten die Bielefelder dreifaches Glück, als Klose, Podolski und Kroos innerhalb weniger Sekunden das 2:1 verpassten.

Zweimal rettete Eilhoff, einmal Markus Bollmann kurz vor der Linie.

In der 67. Minute krachte ein Kopfball von Lucio an die Latte des Bielefelder Gehäuses, in der 75. Minute traf Klose nur den Pfosten, ehe Ribery die Münchner erlöste.

Nach einem Foul von Rüdiger Kauf an Ribery kam dann auch Podolski zu seinem Treffer.

Bei den Münchnern konnten Klose, Ribery und Podolski am besten gefallen. Bielefeld hatte in Wichniarek und Eilhoff seine auffälligsten Akteure.

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