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Julian Schuster (r.) war der Matchwinner im Derby gegen Stuttgart © getty

Mit einem Sieg bei den heimschwachen Frankfurtern können die Breisgauer den besten Saisonstart der Klubgeschichte hinlegen.

Frankfurt/Main - Ein Sieg mit sechs Toren zum Sprung an die Spitze ist utopisch.

Doch mit einem "normalen" Erfolg am Freitag (ab 20 Uhr im LIVE-TICKER) bei Eintracht Frankfurt kann der SC Freiburg für den besten Saisonstart in der Klubgeschichte sorgen.

Zum Auftakt des vierten Spieltages wollen die Breisgauer den Aufstand der Außenseiter in der Bundesliga fortsetzen.

Die Verantwortlichen beim Sport-Club bleiben nach zwei Siegen in Folge und dem Prestige-Erfolg im baden-württembergischen Derby gegen den VfB Stuttgart aber realistisch und wollen von Euphorie nichts wissen.

"Natürlich möchten wir jedes Spiel gewinnen. Aber Siege sind für uns keine Selbstverständlichkeit", sagte Trainer Robin Dutt:

"Wir wissen, dass es in Frankfurt sehr schwer wird."

Statistik spricht gegen Freiburg

Die Statistik spricht gegen Freiburg. Fünfmal in Serie hat der SC bei der Eintracht verloren.

Die Hoffnungen auf den ersten Sieg in Frankfurt seit 14 Jahren ruhen vor allem auf Stürmer Papiss Cisse, der bislang in jedem Pflichtspiel dieser Saison traf und mit vier Toren neben Srdjan Lakic vom 1. FC Kaiserslautern die Torjägerliste anführt.

Sorgen bereiten Dutt dagegen die beiden angeschlagenen Franzosen Simon Pouplin und Jonathan Jäger.

Sollte Stammtorhüter Pouplin wegen einer Entzündung im Sprunggelenk weiter ausfallen, würde er wie schon beim 2:1-Sieg gegen Stuttgart durch Oliver Baumann vertreten werden.

Eintracht sechs Monate ohne Heimsieg

Bei der Eintracht steht Kapitän Chris nach seiner Leistenoperation und einer Magen-Darm-Grippe vor der Rückkehr in die Startelf 282091(DIASHOW: Die Last-Minute-Transfers).

Nach dem überzeugenden 4:0 bei Borussia Mönchengladbach wollen die Hessen nun ihre Durststrecke in der Frankfurter WM-Arena beenden.

"Nur mit einem Sieg gegen Freiburg würden wir die drei Punkte aus dem Gladbach-Spiel veredeln", sagte Skibbe, der gegen den Sportclub noch nie verloren hat.

So sieht es auch Chris: "Wir wollen unbedingt nachlegen und unseren Fans mal wieder drei Punkte bescheren."

Den letzten Heimsieg feierten die Frankfurter vor fast einem halben Jahr beim 3:2 gegen Bayer Leverkusen am 3. April.

Klitschko-Kampf kein Problem

Wie es geht, hat Box-Weltmeister Wladimir Klitschko am vergangenen Samstag bei seinem Sieg gegen Samuel Peter vorgemacht.

Im Anschluss wurde der Rasen neu verlegt. Probleme wie nach dem Madonna-Konzert vor zwei Jahren und der Absage des Heimspiels gegen den Karlsruher SC soll es diesmal nicht geben.

"Damals lagen nur drei Tage zwischen den Events, diesmal sind es sechs Tage. Ich erwarte keine Probleme", erklärte Patrik Meyer, Geschäftsführer der Stadion Frankfurt Management GmbH.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Frankfurt: Nikolov - Jung, Franz (Russ), Chris, Tzavellas - Ochs, Meier, Schwegler, Köhler - Altintop, Gekas

Freiburg: Baumann (Pouplin) - Mujdza, Barth, Butscher, Bastians - Schuster - Abdessadki, Rosenthal, Makiadi (Putsila), Nicu - Cisse

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