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Jan Rosenthal (l.) erzielte gegen Frankfurt seinen ersten Saisontreffer © getty

Jan Rosenthal schießt den SC zum Sieg in Frankfurt und macht den besten Saisonstart aller Zeiten perfekt. Das Tor ist umstritten.

Frankfurt - Der SC Freiburg hat seinen besten Saisonstart aller Zeiten perfekt gemacht und sich zumindest vorübergehend auf den dritten Platz vorgearbeitet.

Die Breisgauer gewannen zum Auftakt des 4. Spieltags durch ein spätes Tor von Neuzugang Jan Rosenthal (89.) mit 1:0 (0:0) bei Eintracht Frankfurt und feierten den dritten Erfolg in Serie.

Allerdings war das Siegtor irregulär, Vorbereiter Maximilian Nicu stand deutlich im Abseits. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Für Freiburg war es der erste Sieg in Frankfurt seit 1996. Die Eintracht muss seit dem 3. April weiter auf einen Heimsieg warten und kassierte die dritte Niederlage im vierten Saisonspiel.

Skibbe verärgert

"Wir sind sehr unglücklich, dass wir in der letzten Minute verloren haben", meinte Eintracht-Trainer Michael Skibbe und ärgerte sich vor allem über die Fehlentscheidung beim Gegentor: "Sehr schade, dass der Linienrichter die Abseitsstellung nicht erkannt hat."

Freiburgs Trainer Robin Dutt erklärte: "Wir haben eine sehr reife Auswärtsleistung gebracht, deshalb ist der Sieg nicht unverdient."

Torhüter parieren glänzend

Der Freiburger Sieg war insgesamt verdient, der SC musste sich aber auch mehrfach bei Ersatz-Torhüter Oliver Baumann bedanken.

Der Stellvertreter des verletzten Stammkeepers Simon Pouplin parierte sowohl gegen Benjamin Köhler (30.) als auch gegen Patrick Ochs (40. ) glänzend.

Auf der Gegenseite scheiterte Torjäger Papiss Cisse an Frankfurts Schlussmann Oka Nikolov (6.) und vergab die Chance zu seinem fünften Saisontor.

SC selbstbewusst

Vor 40.600 Zuschauern in der Frankfurter WM-Arena war dem Sport-Club nach zuvor zwei Siegen das gestiegene Selbstvertrauen zunächst anzumerken.

Nach der frühen Möglichkeit von Cisse blieben die Freiburger bei Kontern stets gefährlich. Kapitän Heiko Butscher vergab eine weitere gute Gelegenheit (35.).

Frankfurt mit Anlaufschwierigkeiten

Die Eintracht tat sich eine Woche nach dem imposanten 4:0 bei Borussia Mönchengladbach zunächst schwer.

Nach einer Viertelstunde fanden die Hessen aber besser in die Partie. Zunächst verfehlte Neuzugang Theofanis Gekas mit einem Kopfball (18.) ebenso knapp das Tor wie Pirmin Schwegler mit einem Distanzschuss (24.).

Gegen Köhler und Ochs war dann Baumann zur Stelle.

Chris nur auf der Bank

Eintracht-Trainer Michael Skibbe vertraute der gleichen Startelf wie beim 4:0 in Gladbach.

Der wiedergenesene Kapitän Chris saß damit zu Beginn auf der Bank.

Bei Freiburg nahm Coach Robin Dutt im Vergleich zum 2:1 gegen den VfB Stuttgart zwei Änderungen vor. Die beiden Neuzugänge Jan Rosenthal und Anton Putsila rückten in die Anfangsformation. Im Tor vertrat Baumann erneut den verletzten Pouplin.

Gekas vergibt Großchance

Nach dem Seitenwechsel konnte die Eintracht die Gäste nur sporadisch in Gefahr bringen. Die beste Gelegenheit in der zweiten Halbzeit vergab Gekas, der mit einem Drehschuss aus sieben Metern knapp das Tor verfehlte (50.).

Bei einem abgefälschten Freistoß des kurz zuvor eingewechselten Caio war Baumann (61.) erneut auf der Hut.

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