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Die Schalker Spieler feiern ihren ersten Sieg der laufenden Saison © getty

Der Niederländer erzielt kurz vor Schluss den Siegtreffer für die Gelsenkirchener in Freiburg. Die Gastgeber beenden das Spiel zu zehnt.

Freiburg - Schalke 04 ist dank 14-Millionen-Mann Klaas Jan Huntelaar der Befreiungsschlag in der geglückt. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Der teuerste Einkauf der Königsblauen Klubgeschichte erzielte in der 87. Minute das Tor zum 2:1 (1:0)-Endstand und bescherte den Königsblauen nach dem schlechtesten Saisonstart der Klubgeschichte mit vier Niederlagen in vier Spielen den ersten Dreier. 290019(DIASHOW: Der 5. Spieltag)

Banovic sieht Rot

Damit kann auch der zuletzt nicht mehr unumstrittene Trainer Felix Magath, dessen Team durch den Kroaten Ivan Rakitic in Führung gegangen war (9.), wieder etwas durchatmen.

Für die Freiburger, die den vierten Sieg in Folge verpassten, traf der Senegalese Papiss Cisse zum fünften Mal in dieser Saison (69.).

Freiburgs Ivica Banovic (90.+1) sah zudem in der Nachspielzeit wegen groben Foulspiels die Rote Karte.

Ereichterung bei Magath

"Dieser Sieg bedeutet Erleichterung. Wir standen sehr unter Druck. Ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaft, auch wenn ihr noch die Verunsicherung anzumerken war", sagte ein erleichterter Magath.

Auch dem zuletzt hart kritisierten Abwehrspieler Christoph Metzelder fiel ein Stein vom Herzen: "Das war auch für mich ein ganz wichtiges Spiel, um jetzt mit Schalke durchzustarten. Dieser Sieg war ungemein wichtig."

Freiburgs Trainer Robin Dutt war enttäuscht: "Nach dem frühen Rückstand haben wir etwas gebraucht, dann konnten wir die Partie ausgeglichen gestalten. In der zweiten Hälfte waren wir klar die bessere Mannschaft, das 1:1 war verdient. Im Prinzip hätten wir auch den Sieg verdient gehabt."

Metzelder und Jurado in der Startelf

Vor 23.000 Zuschauern dominierten die Freiburger die ersten Minuten. Die Gastgeber, bei denen Ersatzkeeper Oliver Baumann wie schon zuletzt den verletzten Stammtorwart Simon Pouplin ersetzte, drängten die Schalker in die Defensive.

Dort offenbarten die Königsblauen in der Anfangsphase einige kleinere Schwächen.

Im Gegensatz zu den zurückliegenden Spielen agierten die Schalker, bei denen Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder nach überstandener Leistenverletzung und der 13 Millionen Euro teure Neuzugang Jose Manuel Jurado von Beginn an aufliefen, aber in der Offensive äußerst effektiv.

Nach einem Schuss des niederländischen Starstürmers Huntelaar und einer zu kurzen Abwehr Baumanns nutzte Rakitic die erste Chance zur Führung.

Schalke lässt Freiburg kommen

Nach der überraschenden Führung überließen die Gäste den Freiburgern wieder über weite Strecken die Kontrolle über das Spiel.

Cisse konnte die Möglichkeit zum Ausgleich nach guter Vorarbeit des Marokkaners Yacine Abdessadki aber nicht nutzen (20.). Anschließend verwalteten die Schalker, deren Abwehrverhalten mit zunehmender Spieldauer immer besser wurde, ihren Vorsprung gegen zu harmlose Freiburger.

Huntelaar hätte kurz vor der Pause die Führung sogar ausbauen können (41.).

Durchhänger nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel ereignete sich zunächst herzlich wenig vor beiden Toren. Die Schalker schienen mit dem knappen Vorsprung zufrieden zu sein, die Freiburger konnten aufgrund zu vieler Fehler im Spielaufbau keinen echten Druck entwickeln.

Die einzige nenenswerte Chance in dieser Phase vergab Freiburgs Mittelfeldspieler Maximilian Nicu im Anschluss an einen Freistoß (52.).

Cisse erzielt 5. Saisontor

Im Anschluss an diese Szene konnten die Schalker, bei denen Metzelder wie Jurado solide Vorstellungen zeigten, die Gastgeber wieder von ihrem Tor fern halten.

In der 61. Minute hatten die Freiburger zudem Glück, dass Innenverteidiger Oliver Barth nach einem Ellbogenschlag gegen Huntelaar nicht vom Platz gestellt, sondern von Schiedsrichter Felix Zwayer nur mit der Gelben Karte bestraft wurde.

Acht Minuten später schlug Cisse zum fünften Mal in dieser Saison zu. Nach Vorarbeit von Makiadi schoss er aus zwölf Metern zum 1:1 ein

Hektische Schlussphase mit jubelnden Gästen

In der hektischen Schlussphase drängten die Gastgeber auf den Siegtreffer, aber Schalke schlug zum zweiten Mal eiskalt zu. Nach Matips scharfer Hereingabe vollstreckte Huntelaar aus fünf Metern.

der wenige Minuten zuvor eingewechselte Banovic nach einem Ellbogencheck gegen den Kopf von Peer Kluge zurecht Rot.

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