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Die Frankfurter feiern den ersten Treffer der Partie durch Gekas © getty

Frankfurt gewinnt ein umkämpftes Spiel gegen Nürnberg. Bei einer insgesamt überzeugenden Eintracht ragt Torschütze Gekas heraus.

Frankfurt/Main - Eintracht Frankfurt hat die Heim-Negativserie in der Bundesliga beendet und ist wieder auf einen Nicht-Abstiegsplatz geklettert.

Die Hessen gewannen am sechsten Spieltag mit 2:0 (1:0) gegen den 1. FC Nürnberg und feierten ihren ersten Heimsieg seit dem 3. April (3:2 gegen Bayer Leverkusen). Die Franken dagegen mussten nach zuvor fünf Punkten aus drei Spielen wieder eine Niederlage hinnehmen.

Theofanis Gekas (17.) erzielte den wichtigen Führungstreffer für die Eintracht. Der griechische Neuzugang war nach einer Ecke seines Landsmanns Georgios Tzavellas mit einem platzierten Kopfball erfolgreich. Es war bereits das vierte Saisontor von Gekas. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Zwei Minuten vor Spielende beseitigte der Brasilianer Chris mit seinem ersten Saisontreffer alle Zweifel am Erfolg der Platzherren.

Schäfer gut aufgelegt

Den Frankfurtern war vor 43.100 Zuschauern in der WM-Arena anzumerken, dass sie nach zwei Pleiten in Folge um Wiedergutmachung bemüht waren. Die Gastgeber waren in der Anfangsphase die klar bessere Mannschaft.

Unmittelbar vor der Führung durch Gekas parierte Nürnbergs Torhüter Raphael Schäfer einen Schuss von Pirmin Schwegler.

Nürnberg konnte sich zunächst kaum gefährlich in Szene setzen. Die einzige Chance für den "Club" in der ersten Halbzeit hatte Julian Schieber, der aus kurzer Entfernung das Tor verfehlte (25.).

Maroh und Frantz von Beginn an

Bei der Eintracht rückte der Brasilianer Caio für den gelb-rot-gesperrten Patrich Ochs in die Startelf und sorgte als Spielmacher für Belebung in der Offensive. Kurz vor der Pause schoss Caio aus 18 Metern knapp am Tor vorbei. 291324(DIASHOW: Der 6. Spieltag)

Stürmer Ioannis Amanatidis war nach abgeklungener Reizung im linken Knie wieder im Kader, saß zu Beginn aber auf der Bank.

In Nürnbergs Team nahm Trainer Dieter Hecking gegenüber dem 2:1 gegen den VfB Stuttgart zwei Änderungen vor. Dominic Maroh und Mike Frantz standen für den gelb-rot-gesperrten Kapitän Andreas Wolf und Christian Eigler in der Anfangsformation.

Schäfer ohne Chance

Hecking reagierte zur Pause und brachte mit Eigler für Frantz einen offensiveren Spieler. Die Gäste agierten im zweiten Durchgang auch mutiger. Bei einem vermeintlichen Tor von Eigler (52.) entschied Schiedsrichter Michael Weiner zurecht auf Abseits.

Ilkay Gündogan (58.) traf aus spitzem Winkel die Latte und Mehmet Ekici (72.) den Pfosten. Auf der Gegenseite hatte Schäfer einen Schuss von Benjamin Köhler (56.) an den Pfosten gelenkt, konnte aber später den zweiten Gegentreffer nicht mehr verhindern.

Beste Frankfurter waren Gekas und Köhler. Bei Nürnberg überzeugte mit Abstrichen Jens Hegeler.

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