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Kevin Großkreutz (r.) erzielte gegen St. Pauli einen Doppelpack © getty

Der BVB lässt St. Pauli keine Chance und bleibt weiter in der Erfolgsspur. Die Hamburger warten weiter auf den ersten Heimsieg.

Hamburg - Die jungen Himmelsstürmer von Borussia Dortmund haben auch das Hamburger Millerntor erobert und mit dem 3:1 (1:1)-Erfolg bei Aufsteiger FC St. Pauli den fünften Bundesligasieg in Folge gefeiert.

24.360 Zuschauer im ausverkauften Stadion sahen eine temporeiche Partie, in der die Westfalen wie eine echte Spitzenmannschaft auftraten (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Kevin Großkreutz (17., 60.) und Shinji Kagawa (60.) erzielte die Treffer für die Gäste. Rouwen Hennings (26.) traf zum zwischenzeitlich Ausgleich 291324(DIASHOW: Der 6. Spieltag).

St. Pauli wartet damit trotz einer erneut engagierten Leistung auch nach drei Partien im Oberhaus auf den ersten Heimsieg.

Asamoah nicht von Beginn an

Den ersten Schreck gab es für die Gastgeber bereits vor dem Anpfiff. Gerald Asamoah wurde nach dem Warmmachen kurzfristig durch Hennings ersetzt und kam erst Mitte der zweiten Halbzeit ins Spiel.

Der ehemalige Schalker sollte nach zwei erfolgreichen Kurzeinsätzen eigentlich sein Startelf-Debüt für die Hamburger geben, verspürte bei den Aufwärmübungen aber ein Ziehen im Oberschenkel.

BVB klar überlegen

Die Dortmunder hatten in der Anfangsphase klar mehr vom Spiel. Der jungen Mannschaft war nach vier Siegen in Folge das Selbstvertrauen deutlich anzusehen.

Spielerisch waren sie dem Aufsteiger klar überlegen. So gab es schon vor der Führung gute Chancen durch Lucas Barrios (14.) und Kagawa (14.).

St. Pauli bemühte sich zwar, offensiv dagegenzuhalten, den Pässen fehlte jedoch zunächst die Genauigkeit.

Einzig Florian Bruns tauchte in der 13. Minute einmal gefährlich im Strafraum auf, sein Querpass auf den mitgelaufenen Marius Ebbers wurde jedoch abgeblockt.

Klasse Ausgleich

Erst nach etwa 25 Minuten kamen die Hanseaten besser ins Spiel und wirkten bei ihren Angriffen gefährlicher.

Der Ausgleichtreffer war wunderbar herausgespielt. Nach einer schnellen Kombination spielte Fin Bartels Hennings mit der Hacke frei, der BVB-Torhüter Roman Weidenfeller mit einem überlegten Schuss keine Chance ließ.

Ebbers hatte in der 34. Minute sogar die Chance zur Führung, sein Kopfball strich aber knapp über das Tor.

BVB in zweiter Hälfte zu stark

Der Beginn der zweiten Halbzeit machte dann den Unterschied zwischen einem Topteam der Liga und einem Aufsteiger deutlich.

Zunächst parierte Weidenfeller erstklassig einen Kopfball von Ebbers, der Nachschuss von Bartels ging jedoch über das leere Tor und hätte die Führung für die Braun-Weißen sein können (48.).

Bruns mit Fehler

Auf der Gegenseite nutzte der BVB gnadenlos einen schlimmen Abspielfehler von Bruns zum 2:1 aus und setzte wenig später gegen die nun kurzfristig unorganisierte Hamburger Abwehr zur Vorentscheidung nach.

Kagawa und Nuri Sahin, der in der 60. Minute auch noch den Pfosten traf, waren die besten Spieler in der Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp.

Bei St. Pauli, das wegen seiner engagierten Leistung trotz der Niederlage von den Fans gefeiert wurde, gefielen Bartels und Carsten Rothenbach am besten.

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