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Freiburgs Julian Schuster (l.) im Zweikampf mit Wolfsburgs Diego © getty

Der Brasilianer erzielt beide Tor der "Wölfe" gegen Freiburg. Cisse trifft für die Breisgauer, wird aber zur tragischen Figur.

Wolfsburg - Der wiedererstarkte Torjäger Grafite hat den VfL Wolfsburg auf Erfolgskurs gehalten.

Der brasilianische Nationalstürmer sorgte beim 2:1 (1:1) gegen den SC Freiburg mit einem Doppelpack (25. und 64.) fast im Alleingang für den dritten Sieg des Meisters von 2009 in Serie.

Der 31-Jährige hatte bereits beim 3:1-Sieg am vergangenen Mittwoch gegen den Hamburger SV doppelt getroffen.

Bei seinem Führungstreffer zum 1:0 profitierte Grafite von einem krassen Fehler des genesenen SC-Torhüters Simon Pouplin.

Zwar glich Freiburgs Torjäger Papiss Cisse (36.) mit seinem sechsten Saisontreffer für die Gäste zwischenzeitlich aus, doch Grafite brachte die Gastgeber per Kopf wieder auf die Siegerstraße.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Zu beiden seiner Treffer leistete Spielmacher Diego jeweils mit einem Freistoß die Vorarbeit.

Dzeko weitgehend abgemeldet

VfL-Trainer Steve McClaren hatte die Partie gegen die Breisgauer vor etwa 26.204 Zuschauern als "eines der wichtigsten Spiele der Saison" herausgehoben. Allerdings tat sich sein Team schwer. 291324(DIASHOW: Der 6. Spieltag)

Besonders der vom vielen Regen rutschige Rasen erschwerte das Kombinationsspiel des VfL. Zudem tauchte Spielmacher Diego in der ersten Halbzeit weitgehend unter.

Auch Stürmerstar Edin Dzeko konnte sich in seinem 100. Bundesligaspiel zunächst kaum gegen seine Bewacher durchsetzen.

Nach dem Kopfballtreffer durch Grafite wurden die Gastgeber aber stärker, leisteten sich beim Ausgleichstreffer aber gleich mehrere haarsträubende Abwehrfehler.

Cisse verfehlt das leere Tor

Nach dem Seitenwechsel gewann das Spiel zunehmend an Fahrt. Die "Wölfe" drängten mit einem sehr agilen und stets anspielbaren Grafite auf den erneuten Führungstreffer.

Allerdings ergaben sich dadurch Räume für die Freiburger, die bei ihren Kontern stets gefährlich waren.

Die größte Chance vergab der Senegalese Cisse in der 51. Minute, als er aus zehn Metern völlig freistehend das leeren Wolfsburger Tor verfehlte.

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