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Jan Rosenthal (r.) steuerte zwei Treffer zum Sieg bei © getty

Der SC Freiburg verspielt gegen den 1. FC Köln einen Zwei-Tore-Vorsprung - und geht am Ende dennoch als Sieger vom Platz.

Freiburg - Der 1. FC Köln rutscht immer tiefer in den Tabellenkeller. Die Rheinländer unterlagen mit 2:3 (1:2) beim SC Freiburg 294057(DIASHOW: Der 7. Spieltag). und warten damit seit mittlerweile vier Spielen auf einen Sieg. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Während die Kölner überhaupt erst einen Erfolg in der laufenden Saison feierten konnten, haben die Breisgauer mit zwölf Punkten nach sieben Partien einen Klubrekord aufgestellt.

Erster Schuss, erstes Tor

Mittelfeldspieler Jan Rosenthal (4. und 11.) und der senegalesische Torjäger Papiss Cisse (70.) mit seinem siebten Saisontor erzielten die Treffer für die Hausherren. Youssef Mohamad (22.) und Adam Matuschyk (50.) trafen für die "Geißböcke", die in den zurückliegenden acht Spielen gegen Freiburg nicht gewinnen konnten und seit über 14 Jahren auf einen Erfolg an der Dreisam warten.

Vor 22.100 Zuschauern nutzten die Gastgeber, die ohne Kapitän Heiko Butscher (Innenbandriss), den gesperrten Ivica Banovic sowie die verletzten Pavel Krmas, Johannes Flum, Tommy Bechmann auskommen mussten, gleich die erste Chance des Spiels zur Führung. Beim Solo von Rosenthal sahen Matuschyk und Mohamad nicht gut aus.

"Doppelpack" von Rosenthal

Die Gäste, bei denen die verletzten Kevin McKenna, Christopher Schorch, Adil Chihi, Sebastian Freis und Manasseh Ishiaku fehlten, bekamen nach dem Rückstand kein Bein auf den Boden. Die Folge des Kölner Schockzustands war der zweite Treffer Rosenthals, der einen Distanzschuss von Felix Bastians per Kopf ins Tor verlängerte.

Im Anschluss wirkte der SC nicht mehr ganz so konzentriert. Die Nachlässigkeiten wurden durch Mohamad bestraft. Der Abwehrspieler beförderte den Ball nach einem Fehler von Torwart Simon Pouplin aus kurzer Distanz über die Linie. Der Gegentreffer schien ein Weckruf für die Breisgauer zu sein. Danach bestimmte man wieder die Partie, nennenswerte Möglichkeiten konnte sich Freiburg vor der Pause aber nicht mehr erarbeiten.

Cisse schießt ans Aluminium

Nach dem Seitenwechsel brauchten die Gastgeber dagegen nur 70 Sekunden, um gefährlich vor dem gegnerischen Tor aufzutauchen. Cisse traf nach Vorarbeit Rosenthals aber nur den Pfosten.

Besser machte es nur wenige Minuten Matuschyk auf der Gegenseite. Beim sehenswerten Distanzschuss des polnischen Nationalspielers gab es für Pouplin nichts zu halten.

Duell auf Augenhöhe

Der Treffer gab den Kölnern deutlichen Auftrieb. Der Kroate Mato Jajalo hatte in der Folge sogar die Chance zur Führung. Nach einer knappen Stunde lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Beide Mannschaften wollten den Sieg und erarbeiteten sich gute Möglichkeiten. Cisse nutzte eine der Chancen.

Beste Spieler auf Seiten der Freiburger waren Torschütze Rosenthal und Innenverteidiger Oliver Barth. Bei den Kölnern konnten Innenverteidiger Geromel und Jajalo überzeugen.

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