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Felix Magath wurde bereits mit dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg Meister © SPORT1

Felix Magath spricht im SPORT1-Doppelpass über das Remis gegen Stuttgart, Schalkes Umbruch und seine Ziele mit den Königsblauen.

München - Nach dem enttäuschenden 2:2 gegen Stuttgart, dem vierten Bundesligaheimspiel in Folge ohne Sieg, nahm Christoph Metzelder das "A-Wort" in den Mund.

"Stand heute stecken wir natürlich im Abstiegskampf", stellte Schalkes Abwehrchef fest und warnte:

"Die Situation wird von Woche für Woche prekärer." (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Im Moment gehe es daher nicht darum, "in die Ferne zu schauen, wann die Aufholjagd nach oben startet. Wir müssen sehen, dass wir da unten rauskommen".

"Überzeugt, da unten rauszukommen"

Etwas anders sieht es sein Chef.

"Momentan spielen wir so wie jemand, der gegen den Abstieg kämpft", räumte Trainer Felix Magath ein, richtete den Blick aber dennoch nach oben. 299829(DIASHOW: Die Bilder des 8. Spieltags)

"Dass ich überzeugt bin, da unten rauszukommen, ist doch selbstverständlich", sagte er im SPORT1-Doppelpass und verteidigte einmal mehr seinen radikalen Umbruch.

SPORT1 hat die wichtigsten Aussagen des Schalke-Trainers zusammengefasst.

Felix Magath über...

das 2:2 gegen Stuttgart:

"Ich nehme aus dem Spiel gegen Stuttgart mit, dass unsere Innenverteidigung mit Höwedes und Metzelder ein gutes Spiel gemacht hat. Das war in den vergangenen Spielen nicht so, deswegen sehe ich hier ein Vorwärtskommen.

Ich kann mit dem Spiel zufrieden sein, das die Mannschaft gezeigt hat. Aber mit dem Ergebnis kann man natürlich nicht zufrieden sein, denn ein Punkt hilft uns in unserer Situation nicht viel."

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die Situation im Tabellenkeller:

"Es geht jetzt vorwärts, auch was das Spiel der Mannschaft angeht. Dass ich überzeugt bin, da unten rauszukommen, ist doch selbstverständlich.

Ich bin optimistisch, dass wir auch die nächsten Punkte holen werden und von den Abstiegsrängen wegkommen. Natürlich habe ich Sorgen mit dieser Situation, aber ich stelle deswegen die Linie nicht in Frage."

den Umbruch in der Spielweise:

"Natürlich hat der FC Schalke in den letzten Jahren defensiv immer ganz stark ausgesehen. Das war aber auch der Offensive geschuldet.

Insofern haben wir nicht nur einen Umbruch in der Mannschaft, sondern auch einen Umbruch in der Spielweise. Wir wollen offensiver spielen und das ist das, was noch harmonisiert werden muss."

den Umbruch im Kader:

"Wenn man das Ziel hat Meister zu werden, muss man Risiko gehen - wie soll das sonst funktionieren? Man hat mich verpflichtet und es war meine Aufgabe, in dem Verein einen Umbruch zu machen - den habe ich jetzt gemacht.

Ich habe mir nie die Vorstellung gemacht, dass wir sofort nach oben durchrauschen. Der Umbruch wird mit Sicherheit in der Zukunft sportlich richtig sein, aber auch finanziell ist es der richtige Schritt gewesen.

Wir werden mit dieser Mannschaft, die mehr Potenzial hat, als die in der letzten Saison, sicher ruhiger schlafen können."

die Chancen in Bundesliga, Champions League und Pokal:

"In zwei Wettbewerben sind wir noch gut dabei. In der Meisterschaft hinken wir hinter unseren Vorstellungen hinterher, gar keine Frage.

Aber ich kann nicht am Reißbrett meine Vorstellungen perfekt umsetzen. Spieler reagieren ja auch auf Situationen und Ergebnisse."

seine große Entscheidungsmacht auf Schalke:

"Der Aufsichtsratvorsitzende des FC Schalke 04 ist zu mir gekommen und hat gesagt, wir brauchen einen starken Mann, wir wollen einen der entscheidet - und ein Jahr später wird alles in Frage gestellt.

Das verstehe ich nicht. Ich wurde als jemand geholt, der alleine entscheiden soll. Diese Aufgabe erfülle ich eben. Ich bin dem Verein verpflichtet und wenn der Verein und die Gremien etwas anderes wollen, müssen sie es sagen."

mögliche personelle Veränderungen in der Winterpause:

"Ich bin von den Spielern und von der Mannschaft überzeugt. Es ist nicht geplant, im Winter noch einmal nachzulegen."

über seine Zukunft und seine Ziele mit Schalke:

"Ich bleibe bis zur Meisterschaft, ist doch klar!"

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