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Mauro Camoranesi wechselte vor der Saison von Juventus Turin zum VfB Stuttgart © getty

Trotz der aktuellen Probleme glaubt der Italiener an eine positive Zukunft. Derweil hat Trainer Jens Keller große Personalsorgen.

Stuttgart - Mauro Camoranesi sieht beim VfB Stuttgart trotz der aktuell misslichen Situation eine positive Zukunft.

"Wir werden nicht im Abstiegskampf bleiben. Die Lage ist sicher nicht gut, und wir sind mehr als gewarnt. Aber es ist erst knapp ein Drittel der Saison gespielt. Wir können durch gute Ergebnisse weiter kleine Schritte aus dieser Situation machen", sagte der Italiener dem "kicker". (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Der VfB ist nach der 0:2 (0:1)-Niederlage am Samstag beim VfL Wolfsburg mit sieben Punkten nach zehn Spielen wieder auf Relegationsplatz 16 abgerutscht. 305514(DIASHOW: Der 10. Spieltag)

Worauf Camoranesi seinen Optimismus gründet, verriet er nicht.

Camoranesi kann sich Zukunft in Stuttgart vorstellen

Allerdings hat der Weltmeister von 2006, der erst vor zwei Monaten an den Neckar gekommen ist, sich in Stuttgart schon so gut eingelebt, dass er sich ein Engagement über sein Vetragsende 2011 hinaus vorstellen kann.

"Alles ist möglich. Aber natürlich hängt es auch davon ab, wie es sportlich weitergeht", sagte der 34 Jahre alte Mittelfeldspieler.

Celozzi fällt aus

Derweil hat sich die angespannte personelle Situation der Schwaben vor dem Europa-League-Spiel am Donnerstag beim FC Getafe (ab 20.50 Uhr im LIVE-TICKER) weiter verschärft.

Trainer Jens Keller muss in Spanien auch noch auf Stefano Celozzi verzichten. Der Rechtsverteidiger zog sich bei der Niederlage in Wolfsburg eine Zerrung im Oberschenkel zu und wird definitv nicht zur Verfügung stehen.

Quartett hofft auf Comeback

Auf einem guten Weg scheint indes Linksverteidiger Arthur Boka, dessen Bluterguss im Knie abklingt. Kapitän Matthieu Delpierre, Philipp Degen sowie Daniel Didavi arbeiten ebenfalls weiter an ihrem Comeback.

Ob es für den ein oder anderen schon für Getafe reicht, ist aber noch offen.

Viele angeschlagene Spieler

Auch hinter den Einsätzen von Verteidiger Georg Niedermeier (Bänderdehnung) und den Stürmern Ciprian Marica (Adduktorenbeschwerden) und Pavel Pogrebnjak (Sprunggelenksprobleme) steht ein Fragezeichen.

Khalid Boulahrouz hat muskuläre Probleme, sollte aber bereitstehen.

Darüber hinaus sind Serdar Tasci, Zdravko Kuzmanovic und Christian Gentner leicht angeschlagen, Keller verzichtete deshalb am Montag auf ein Training.

Stattdessen wurde im regenerativen Bereich gearbeitet.

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