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?und Bierhoff eckt erneut an: Als Bierhoff der Liga den Ratschlag gibt, sie möge sich doch an der Trainings-Philosophie der Nationalelf orientieren, poltert zum Beispiel Bayern-Schwergewicht Uli Hoeneß: "Er wäre gut beraten, diese permanenten Schlaumeiereien für sich zu behalten."
Oliver Bierhoff (r.) schoss in 70 Länderspielen für Deutschland 37 Tore © getty

Bei einer Diskussionsrunde in einer Münchener Universität gibt der DFB-Teammanager eine erstaunliche Karriere-Option preis.

München - Hört, hört: Kein Geringerer als Oliver Bierhoff hat sich als Nachfolger von Uli Hoeneß als Manager bei Rekordmeister Bayern München ins Gespräch gebracht.

"Ich würde nicht ausschließen, irgendwann mal als Manager beim FC Bayern zu landen. Das hängt einfach von der Konstellation ab", sagte der Manager der deutschen Nationalmannschaft bei einer Diskussionsrunde an der Sportfakultät der Technischen Universität München.

Die von Bierhoff angesprochene "Konstellation" für einen Wechsel des 40-Jährigen vom DFB an die Isar könnte sich Ende 2009 ergeben: Dann soll Hoeneß an die Spitze des Aufsichtsrates der Münchner wechseln und Präsident des Klubs werden.

"Kann mir alles vorstellen"

"Für die Zukunft kann ich mir alles vorstellen", sagte Bierhoff.

Bierhoff ließ allerdings am Mittwochnachmittag über den DFB ausrichten: "Ich habe mich nie konkret dazu geäußert, irgendwann mal Manager beim FC Bayern München werden zu wollen."

Und ergänzte: "Meine Tätigkeit beim DFB bringt mir viel Freude und Bestätigung, deshalb werde ich auch meinen Vertrag beim DFB erfüllen und mindestens bis zur WM 2010 meinen Job als Nationalmannschaftsmanager weitermachen."

Im Moment sei sein Posten "der tollste Job für mich", betonte Bierhoff.

Was trotzdem Raum für Spekulationen lässt: "Wenn eine Aufgabe irgendwann zur Routine und langweilig wird, dann will ich mich weiterentwickeln - fachlich wie menschlich", sagte er.

Zudem betonte Bierhoff ausdrücklich seine "Sympathie" für Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann und den FC Bayern insgesamt.

Kleiner Kreis

Die Münchner wollen laut Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in der Winterpause über die Hoeneß-Nachfolge beraten.

"Der Kreis derer, die da in Frage kommen, ist überschaubar", sagte Rummenigge der Münchner "tz".

Bierhoff gilt seit längerer Zeit als Kandidat für den bald vakanten Posten, steht aufgrund seiner Loyalität gegenüber dem DFB aber wohl erst im Sommer 2010 zur Verfügung.

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