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Bei den Gästen musste Stürmer Allagui (l.) schon nach 23 Minuten verletzt vom Feld © getty

Der FSV tut sich in Freiburg lange Zeit sehr schwer. Nach der Pause bringt ein Elfmeter die Rheinhessen auf die Verliererstraße.

Freiburg - Der 1. FSV Mainz 05 hat die jüngste Niederlage im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund nicht gut verkraftet und die Rückkehr an die Tabellenspitze verpasst.

Die Rheinhessen unterlagen mit 0:1 (0:0) beim SC Freiburg 308592(DIASHOW: Der 11. Spieltag).

Durch die erste Auswärts-Niederlage in der laufenden Saison bleibt das Team von Trainer Thomas Tuchel vorerst einen Punkt hinter den Westfalen, die am Sonntag bei Hannover 96 spielen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Top-Stürmer Papiss Cisse erzielte per Strafstoß sein neuntes Saisontor und den entscheidenden Treffer (64.).

Wenig Tempo zu Spielbeginn

Die 22.400 Zuschauer sahen in den ersten Minuten ein zerfahrenes Spiel.

Beide Mannschaften gingen zwar engagiert zu Werke, machten dabei aber viele Fehler. Die meisten Aktionen in der Offensive wirkten überhastet, die Defensivreihen hatten das Geschehen ohne große Mühe im Griff.

Zweikämpfe im Mittelfeld prägten das Spiel, nennenswerte Torchancen fehlten gänzlich.

Allagui muss früh raus

Auch nach knapp 20 Minuten war von der hochgelobten Mainzer Offensive um die Jungstars Lewis Holty und Andre Schürrle nichts zu sehen.

Die Rheinhessen, bei denen nur der langzeitverletzte Stammkeeper Heinz Müller fehlte, mussten zudem bereits nach 23 Minuten umstellen.

Für den am Oberschenkel verletzten Stürmer Sami Allagui brachte Trainer Thomas Tuchel den Ungarn Adam Szalai ins Spiel.

Durchschlagskraft fehlt

Am Geschehen auf dem Platz änderte sich dadurch nichts. Das Spiel blieb ein Langweiler ohne gefährliche Szenen vor den Toren.

Auch die Breisgauer, die auf Stammtorwart Simon Pouplin (Sprunggelenk-Operation), Kapitän Heiko Butscher (Innenbandriss), Pavel Krmas (Waden-Operation), Jonathan Jäger (Knieprobleme) und Tommy Bechmann (Knie-Operation) verzichten mussten, ließen wie der FSV jegliche Durchschlagskraft vermissen.

In den letzten Minuten der ersten Hälfte stieg das Niveau etwas. Immerhin gelang es den Freiburgern, sich in der 39. Minute die erste echte Torchance der ersten Halbzeit zu erarbeiten.

Steigerung nach dem Seitenwechsel

Nach einer Flanke des Marokkaners Yacine Abdessadki sorgte Jan Rosenthal für ein wenig Gefahr vor dem Mainzer Tor.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Mainzer die Schlagzahl. Richtig gefährlich wurden die Gäste trotz der Tempoverschärfung aber zunächst nicht.

Die beste Chance in dieser Phase erarbeiteten sich die Gastgeber. Cedrick Makiadi scheiterte aber an Torwart Christian Wetklo (55.). Drei Minuten später verpasste Nikolce Noveski auf der Gegenseite die Führung.

Cisse trifft vom Punkt

Mit zunehmender Spieldauer wurde das Spiel immer lebhafter. Beide Teams drängten auf die Führung.

In der 60. Minute verfehlte ein Schuss des Freiburgers Julian Schuster nur knapp das Ziel. Vier Minuten später griff Schiedsrichter Wolfgang Stark in die Partie ein.

Der Unparteiische hatte ein Foul von FSV-Innenverteidiger Niko Bungert am Freiburger Kapitän Oliver Barth gesehen und entschied auf Strafstoß. Cisse ließ sich die Chance nicht entgehen.

Danach verdienten sich die Hausherren die drei Punkte durch viel Einsatz und Laufbereitschaft.

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