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Bastian Schweinsteiger absolvierte bislang 228 Bundesligaspiele für den FC Bayern © getty

Der Mittelfeldspieler macht sich Gedanken über seinen nächsten Schritt und verrät, dass er in eine bestimmte Richtung tendiert.

Vom FC Bayern berichten Daniel Rathjen un Christian Ortlepp

München - Sein Ziel ist der Henkel-Pott. Daraus macht er keinen Hehl.

Bastian Schweinsteiger, der mit dem FC Bayern jeweils fünfmal Meister und Pokalsieger wurde, will die Champions League gewinnen. Um jeden Preis.

Der Mittelfeldspieler hat schon viel erreicht, doch diese Trophäe fehlt dem 26-Jährigen noch in seiner Sammlung.

Er weiß: Der nächste Karriereschritt wird darüber entscheiden, ob sein Traum bald Wirklichkeit werden kann.

"Es gibt eine Tendenz"

Sein Vertrag beim deutschen Rekordmeister, wo er erwachsen wurde, für den er Leitfigur ist, läuft noch bis 2012.

Entweder er verlängert in den kommenden Monaten oder der Verein müsste ihn im Sommer verkaufen, um noch eine Ablöse zu kassieren.

Im Exklusiv-Interview mit Christian Ortlepp, Chefreporter "Bundesliga aktuell", verrät Schweinsteiger nun erstmals: "Ja, es gibt eine Tendenz!"

Kein klares Bekenntnis

Allerdings lege er wenig Wert darauf, über Details zu sprechen. Die Aktualität, das Spiel am Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg (So, ab 17.15 Uhr im LIVE-TICKER), sei wichtiger, stellt er klar.

Ein klares Bekenntnis zum FC Bayern kommt ihm aber nicht über die Lippen.

"Der Verein hat sich fußballerisch besonders im letzten Jahr sehr gut entwickelt. Das ist schön zu sehen. Aber mehr kann ich dazu jetzt nicht sagen", merkt er an und macht beim Sprechen lange Pausen.

[kaltura id="0_dv33dnmu" class="full_size" title="Das Bayern Lazarett lichtet sich"]

Champions League ist sein Ziel

Grundsätzlich fühle er sich wohl in München. "Der FC Bayern ist ein sehr guter Verein, das weiß ich. Ich hoffe, dass der Verein weiterhin die Linie verfolgt, europäisch anzugreifen", betont er.

Im gleichen Atemzug macht er klar deutlich: "Mein Ziel ist es, die Champions League zu gewinnen, und ich habe immer gesagt, dass auch andere Vereine die Champions League gewinnen können."

Und dem "Sport-Informations-Dienst" sagte Schweinsteiger zum Thema: "Es kommen noch drei bis vier Vereine als potenzielle Arbeitgeber ab 2012 infrage."

Interessenten stehen Schlange

Real Madrid soll an ihm interessiert sein, Coach Jose Mourinho schwärmt regelmäßig von Schweinsteigers Qualitäten im defensiven Mittelfeld.

An Khediras Seite und im Zusammenspiel mit Mesut Özil hätte er den Kern der deutschen Nationalmannschaft dann in seinem Team.

Auch die englischen Spitzenklubs Chelsea und Manchester United strecken ihre Fühler aus.

Van Gaal ist ein Schlüssel

Ob Schweinsteiger bei Bayern verlängert, wird auch von Louis van Gaal abhängen. Unter der Regie des Niederländers erfuhr er auf der Sechser-Position eine ganz neue Wertschätzung, aktuell brilliert er auch als Spielgestalter.

Unter van Gaal ist Schweinsteiger auch menschlich gereift, ist hinter Mark van Bommel und Philipp Lahm der dritte Kapitän. Sein Wort hat Gewicht im Team.

"In der letzten Saison haben wir gesehen, wie weit er eine Mannschaft bringen kann," zollt der Profi dem Coach großen Respekt: "Ich hoffe, dass er länger beim FC Bayern bleibt. Er passt sehr gut zum Verein."

FCB muss sich strecken

Es bedarf nicht viel Fantasie sich vor Augen zu führen, dass Schweinsteigers Entscheidungsfindung mit der Zukunft van Gaals verknüpft ist, der bekanntlich nach seinem Vertragsende 2012 ein Nationalteam übernehmen möchte.

Fakt ist: "Schweini" ist in der Form seines Lebens und enorm wertvoll für den FC Bayern.

Der Klub muss sich unheimlich strecken, um ihn halten zu können.

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