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Benedikt Höwedes spielt seit 2001 beim FC Schalke 04 © getty

Hoffenheim soll an zwei jungen Schalkern interessiert sein. In Cottbus gibt es weiter Ärger um Mitreski. Die Bundesliga-Splitter.

München - 1899 Hoffenheim soll Interesse an einer Verpflichtung von U-21-Nationalspieler Benedikt Höwedes von Schalke 04 haben.

Das berichtet der "kicker".

Hoffenheim wird auch bereits mit Schalkes Ersatz-Torwart Ralf Fährmann in Verbindung gebracht.

Zudem hat Hoffenheims Manager Jan Schindelmeiser Mäzen Dietmar Hopp verteidigt.

"Der Vorwurf, dass sich hier einer nach Vorbild von Roman Abramowitsch irgendeinen Verein kauft, entspricht ganz und gar nicht der Wirklichkeit", sagte Schindelmeister im Interview mit der "Frankfurter Rundschau".

Hopp sei nicht der "knallharte Geschäftsmann, für den ihn viele halten, die ihn nicht kennen, sondern ein sensibler und gutmütiger Mensch, der in höchstem Maße dem Gemeinwohl verpflichtet ist und die Anfeindungen nicht verdient.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus der Bundesliga zusammengefasst.

Mitreski suspendiert

Energie Cottbus hat auf die öffentliche Kritik von Igor Mitreski reagiert und den 29-jährigen Mazedonier vom Profi-Kader ausgeschlossen.

Der Spieler soll "bis auf weiteres" am Trainingsbetrieb der zweiten Mannschaft teilnehmen, teilte der Klub mit. Zusätzlich wurde gegen ihn eine Geldstrafe von 10.000 Euro verhängt.

"Jeder einzelne Spieler hat eine Verantwortung für die Disziplin innerhalb der Mannschaft. Kritik ist in Ordnung, wenn sie intern angesprochen wird. Wer sich so verhält, muss mit den entsprechenden Konsequenzen rechnen", sagte Trainer Bojan Prasnikar.

Attacke auf Prasnikar

"Wir treffen diese Maßnahme trotz der durch die Verletzungen von Mario Cvitanovic und Stanislav Angelov angespannten Personallage, da wir ein solches Verhalten nicht akzeptieren können", fügte Manager Steffen Heidrich zu.

Der Abwehrspieler hatte Prasnikar scharf angegriffen und dessen personelles Wechselspiel für den Absturz auf den letzten Tabellenplatz verantwortlich gemacht.

"Wir verlieren zu Hause Spiel für Spiel. Immer wieder steht eine andere Mannschaft auf dem Platz. Ich kann nicht verstehen, warum", sagte Mitreski.

Kein Verständnis für die Ausbootung

In der vergangenen Saison, als Energie unter Prasnikar den Abstieg verhinderte, sei die Mannschaft eine Einheit gewesen, "weil immer die gleichen Leute auf dem Platz standen. Wir waren zu Hause eine Macht, haben selbst Bayern, Hamburg und Schalke geschlagen", sagte Mitreski, der in dieser Saison erst Reservist war und dann durch eine Rote Karte in Köln zurückgeworfen wurde.

Mit seiner Ausbootung kommt Mitreski nicht klar: "Es ist schwer. Ich könnte die Situation akzeptieren, wenn wir gewinnen würden. Aber Energie holt keine Punkte, ist Letzter, spielt schlechter als in der vergangenen Saison, und es herrscht eine schlechte Atmosphäre in Cottbus."

Mitreski kann sich einen Klub-Wechsel vorstellen: "Ich habe einen Vertrag bis 2010, aber wenn ich nicht spiele, will ich weg. Wenn Manager Steffen Heidrich meint, auf der Ersatzbank sei ich für die Mannschaft am wertvollsten, soll er mich im Winter ziehen lassen. Ich habe Anfragen aus der Bundesliga, aus England und aus Russland."

Voronin will in Berlin bleiben

Andrej Voronin fühlt sich offenbar bei Hertha BSC Berlin wohl und will gerne über das Saisonende hinaus für den Hauptstadt-Klub spielen.

"Ich kann mir vorstellen, länger zu bleiben. Ich habe nur zweimal getroffen bisher, aber meine Leistungen waren ordentlich", sagte der Ukrainer.

Hertha hatte den 29-jährigen im September vom FC Liverpool ohne Kaufoption bis Saisonende ausgeliehen, nachdem sich der tunesische Neuzugang Amine Chermiti (Innenbandriss) verletzt hatte.

"Ich werde mit Liverpool Kontakt aufnehmen - nicht gleich heute, aber in absehbarer Zeit", sagte Hertha-Manager Dieter Hoeneß.

Für Voronin wollten die Reds im Sommer eine Ablösesumme zwischen fünf und sechs Millionen Euro haben. Diesen Betrag kann Hertha nicht zahlen.

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