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Die HSV-Spieler bejubeln denTreffer des Ex-Dortmunders Petric © getty

Auch am 12. Spieltag bleibt das Team von Martin Jol zu Hause ungeschlagen. Gegen Dortmund müssen die Hamburger in der zweiten Halbzeit um drei Punkte zittern. Kovac sieht nach Abpfiff Rot.

Hamburg - Dank Mladen Petric hält der Hamburger SV weiter Anschluss an die Tabellenspitze der Bundesliga.

Beim 2:1 (2: 0)-Erfolg der Hanseaten gegen seinen Ex-Klub Borussia Dortmund erzielte der Kroate den ersten Treffer selbst (9.) und bereitete das zweite Tor seines Nationalmannschaftskollegen Ivica Olic (33.) vor.

Während die Hamburger in der laufenden Saison zu Hause weiter ungeschlagen sind, kassierte der BVB die erste Pleite nach zuvor sechs Spielen ohne Niederlage in Folge. Der einzige Treffer für die Dortmunder gelang Tamas Hajnal (48.). BVB-Profi Robert Kovac sah nach Spielschluss wegen Schiedsrichter-Beleidigung noch die Rote Karte.

Ausgeglichener Beginn

Vor 57.000 Zuschauern in der auverkauften Hamburger Arena entwickelte sich eine ausgeglichene Anfangsphase ohne große Höhepunkte.

Die Führung der Platzherren resultierte aus einer Standardsituation. Nach einer Ecke von Piotr Trochowski traf Petric, der erst vor der Spielzeit im Tausch gegen Mohamed Zidan zum HSV gewechselt war, per Kopf und verbuchte sein viertes Saisontor.

HSV-Defensive steht

In der Folgezeit waren die Dortmunder aktiver, kamen aber kaum gefährlich zum Abschluss.

HSV-Trainer Martin Jol hatte Collin Benjamin in der Startformation den Vorzug vor Thiago Neves gegeben und sich somit für die defensivere Variante entschieden. Nach dem peinlichen 0:3 bei Hannover 96 am vergangenen Wochenende wirkte die Hamburger Abwehr dieses Mal wesentlich sicherer.

Beste Chance durch Subotic

Seine beste Chance der ersten Halbzeit hatte der BVB, als Neven Subotic mit einem Schuss nur die Latte des HSV-Tores traf (23. ).

Doch auch dem HSV stand das Aluminium im Weg. Bei einem Freistoß von Trochowski prallte der Ball zunächst an den Pfosten und anschließend an den Rücken des Dortmunder Keepers Roman Weidenfeller. Anschließend rollte der Ball bis wenige Millimeter vor die Torlinie (30.).

Olic eiskalt, Hajnal staubt ab

Olic hatte drei Minuten später mehr Glück. Petric, der das Duell gegen Zidan deutlich für sich entschied, verlängerte einen langen Pass von Joris Mathijsen per Kopf in den Lauf seines Sturmpartners.

Dieser präsentierte sich eiskalt, umkurvte Weidenfeller und schob zum 2:0 ein.

Nach dem Seitenwechsel erwischte der BVB einen Blitzstart. Hamburgs Schlussmann Frank Rost konnte einen Kopfball des eingewechselten Diego Klimowicz nicht festhalten und Hajnal staubte aus kurzer Distanz ab.

Rote Karte für Kovac

Robert Kovac sorgte mit seiner Roten Karte nach Abpfiff für den traurigen Schlusspunkt aus Dortmunder Sicht.

Er hatte Schiedsrichter Jochen Drees nach Schlusspfiff verbal angegangen. Der Unparteiische zögerte keine Sekunde und erteilte dem Kroaten einen Platzverweis.

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