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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Frank Schaefer ist seit dem 10. Spieltag Trainer des 1. FC Köln © getty

Köln trifft nach einer chaotischen Woche auf Lieblingsgegner Stuttgart. St. Pauli und Wolfsburg haben Probleme in der Offensive.

München - Nächstes "Endspiel" für den 1. FC Köln:

Beim VfB Stuttgart kämpft der Tabellenletzte am Sonntag (ab 15.15 Uhr im LIVE-TICKER) fast schon ums sportliche Überleben.

Die Stimmung ist ohnehin spätestens seit der Jahreshauptversammlung im Keller, als dem Vorstand um Präsident Wolfgang Overath die Entlastung verweigerten.

"Wir haben gerade nach dieser Woche die Chance, eine Reaktion zu zeigen", sagte Kölns Interimscoach Frank Schaefer, der Wiedergutmachung von seinem Team fordert.

Podolski zeigt Verständnis

Auch Stürmerstar Lukas Podolski kann die "Wut der Leute" verstehen. "Dafür sind vor allem wir als Mannschaft verantwortlich", sagte Podolski der "Bild"-Zeitung.

Der FC gehöre in die Bundesliga, daher müsse die Mannschaft jetzt in Stuttgart die Botschaft der Fans umsetzen.

Dabei kommt das Auswärtsspiel bei den Schwaben, die so etwas wie ein Lieblingsgegner der Rheinländer sind, anscheinend genau zum richtigen Zeitpunkt.

Letzter VfB-Sieg vor 14 Jahren

Den letzten Bundesliga-Heimsieg gegen Köln feierte Stuttgart vor über 14 Jahren im September 1996 (4:0).

Seitdem gab es in sieben Begegnungen vier Kölner Auswärtssiege und drei Unentschieden.

[kaltura id="0_o4c6dq3b" class="full_size" title="Chaostage beim FC"]

Mondragon kehrt ins FC-Tor zurück

Einen Wechsel kündigte der FC-Trainer auf der Torwart-Position an: "Die Abwehr braucht jetzt Führung. Das kann kein Varvodic, das kann ein Mondragon."

Sein Stuttgarter Trainerkollege Jens Keller, der von 2000 bis 2002 in Köln als Abwehrspieler unter Vertrag stand, erwartet eine "hochmotivierte Kölner Truppe", die "alles geben wird".

Sein Team werde aber dagegenhalten und die drei Punkte in Stuttgart halten, sagte Keller.

St. Pauli will Negativserie beenden

In der zweiten Sonntags-Partie zwischen dem FC St. Pauli und dem VfL Wolfsburg (So., ab 17.15 im LIVE-TICKER) wollen die Hanseaten mit aller Macht ihre Negativserie von vier Niederlagen in Folge beenden.

Krisengerede lässt Pauli-Trainer Holger Stanislawski gar nicht erst aufkommen: "Es ist keine Krise, in der wir uns befinden. Es wird nicht gejammert", sagte er.

Die Mannschaft müsse die Offensive in Situationen bringen, in denen sie "endlich mal trifft". Die Paulianer haben in zwölf Spielen nur zwölf Tore erzielt und stellen damit den schlechtesten Angriff der Liga.

Wolfsburg bangt um Traumsturm

Die Wölfe bangen derweil um den Einsatz ihres Traumsturms Grafite und Edin Dzeko.

Am Freitag musste der Brasilianer Grafite das Training vorzeitig wegen Muskelproblemen abbrechen.

Torschützenkönig Dzeko bekam im Länderspiel mit der bosnischen Nationalmannschaft einen Schlag auf den Knöchel.

"Wir hoffen, dass er bis zum Sonntag fit wird", sagte Trainer Steve McClaren.

Ein Ausfall des Sturmduos würde den Meister von 2009 hart treffen, denn beide Angreifer haben in dieser Saison 15 der 20 Wolfsburger Saisontore erzielt.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

(jetzt Team aufstellen beim SPORT1 - Bundesliga Manager)

VfB Stuttgart - 1. FC Köln

Stuttgart: Ulreich - Celozzi, Niedermeier, Delpierre, Molinaro - Träsch, Gentner - Gebhart, Boka - Marica, Cacau

Köln: Mondragon (Vavrodic) - Brecko, Geromel, Mohamad, Salger - Lanig, Petit (Pezzoni) - Clemens, Ehret - Novakovic, Podolski

FC St. Pauli - VfL Wolfsburg

St. Pauli: Kessler - Rothenbach, Zambrano, Thorandt, Oczipka - Boll, Lehmann - Asamoah, Takyi, Bartels (Kruse) - Ebbers

Wolfsburg: Benaglio - Pekarik, Kjaer, Barzagli, Schäfer - Josue - Riether, Mandzukic (Hasebe) - Diego - Grafite, Dzeko

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