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Hoffenheims Boris Vukcevic (r.) erzielte gegen Frankfurt sein erstes Saisontor © getty

Nach sieben Spielen ohne Niederlage kassiert die Eintracht eine deftige Heimpleite. Ein Blitz-Doppelpack entscheidet die Partie.

Frankfurt - Durch die erste Niederlage seit zwei Monaten ist der Höhenflug von Eintracht Frankfurt gestoppt worden.

Die zuletzt neben Primus Borussia Dortmund als Mannschaft der Stunde gefeierten Hessen mussten sich 1899 Hoffenheim klar mit 0:4 (0:1) geschlagen geben und kassierten die erste Schlappe nach zuvor sieben Bundesliga-Partien ohne Pleite.

Boris Vukcevic (31.), Vedad Ibisevic mit einem Doppelpack (69. /70.) binnen 63 Sekunden und Peniel Mlapa (90.) besiegelten den ersten Auswärtssieg der Hoffenheimer seit zwölf Wochen.

Kein Jubiläumsgeschenk für Skibbe

Zuletzt hatten die Kraichgauer, die die Eintracht in der Tabelle überflügelten und Tuchfühlung zur Spitzengruppe aufgenommen haben, am 28. August beim FC St. Pauli (1:0) gewonnen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die Frankfurter konnten ihrem Trainer Michael Skibbe in seinem 300. Spiel als Bundesligacoach damit nicht das ersehnte Geschenk zum Jubiläum bereiten.

U-21-Kombination zur Führung

Die Hoffenheimer erwiesen sich besonders in der ersten Halbzeit als technisch versierteres Team und gingen verdient durch eine Co-Produktion ihrer beiden U-21-Nationalspieler in Führung.

Vukcevic köpfte dabei eine Ecke von Sebastian Rudy aus kurzer Distanz ein.

Gekas vergibt frühe Chance

Den besseren Start hatte vor 44.000 Zuschauern aber die Eintracht erwischt.314578(DIASHOW: Der 13. Spieltag)

Doch Torjäger Theofanis Gekas verpasste es, aus aussichtsreicher Position seinen zwölften Saisontreffer zu erzielen. Der Grieche scheiterte freistehend aus zehn Metern an Hoffenheims Keeper Daniel Haas (6.).

Gefährliche Salihovic-Freistöße

In der Folge kamen die zuvor zweimal in Serie unterlegenen Kraichgauer immer besser ins Spiel und überbrückten mit schnellen Kombinationen das Mittelfeld.

Vukcevic verzog nach einer Hereingabe von Vedad Ibisevic nur um Zentimeter (10.). Danach war das Team von Trainer Ralf Rangnick, der weiter auf Abwehrchef Josip Simunic und Stürmer Chinedu Obasi (beide verletzt) verzichten musste, besonders bei Standards gefährlich.

Sejad Salihovic (18./40.) scheiterte mit Freistößen nur knapp.

Hoffenheim lauert auf Konter

Nach dem Wechsel drängten die Hessen auf den Ausgleich, agierten aber nicht zielstrebig genug. Chancen blieben deshalb Mangelware.

Nicht zuletzt auch deshalb, weil Hoffenheim etwas defensiver agierte und auf Konter lauerte. Und das mit Erfolg - mit seinen Saisontreffern drei und vier sorgte Ibisevic für die Entscheidung.

Mlapa setzte noch einen drauf.

Fünfte Gelbe für Tzavellas

Bei Frankfurt überzeugten Georgios Tzavellas, der nach der fünften gelben Karte pausieren muss, und Benjamin Köhler.

Rudy sowie Vukcevic verdienten sich bei den Gästen die besten Noten.

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