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Robin Dutt ist seit 2007 Trainer beim SC Freiburg © getty

Freiburgs Trainer Robin Dutt nimmt die Niederlage gegen Dortmund im SPORT1-Doppelpass mit Humor. Einen Kollegen nimmt er in Schutz.

München - Der SC Freiburg gehört zu den positiven Überaschungen dieser Saison.

Als Abstiegskandidat gehandelt, haben es die Badener mit einem starken Saisonstart bis ins obere Tabellendrittel geschafft. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Auch Spitzenreiter Borussia Dortmund brachten die Freiburger gehörig ins Schwitzen.

Erst in der zweiten Hälfte drehte der BVB die Partie und sicherte sich den Auswärtssieg. Freiburgs Trainer Robin Dutt war dennoch nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

"Das war sicherlich eine unserer besten Halbzeiten in den letzten Jahren", lobte er im SPORT1-Doppelpass sein Team für die Leistung in den ersten 45 Minuten.

Außerdem spricht er über die weiteren Saisonziele, seine Zukunftspläne und die kritische Situation in Bremen.

Robin Dutt im Doppelpass über...

die Niederlage gegen Tabellenführer Dortmund (1:2):

"Man kann mit keiner Niederlage leben. Natürlich war es gestern eine ordentliche Leistung. Aber mit Niederlagen sollte man generell nicht lernen zu leben. Wir hatten in der ersten Halbzeit die Chance zum 2:0 und in der letzten Minute die Möglichkeit zum 2:2, als Schuster die Latte traf. Aber wir werden das schnell abarbeiten.

Dortmund ist sehr stark aus der Kabine gekommen. Sie haben in der zweiten Halbzeit so eine gute Halbzeit gespielt, wie wir in der Ersten. Man hatte immer das Gefühl, dass beide Mannschaften in der Lage sind, dieses Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Letztendlich hat es dann die Mannschaft gemacht, die momentan oben steht."

?mögliche Gründe für Dortmunds Dominanz in der zweiten Halbzeit:

"Dortmund hat sich entschieden, mehr nach vorne zu tun. Ich glaube, sie waren ein Stück weit überrascht, wie wir die erste Halbzeit gespielt haben ? das war sicherlich eine unserer besten Halbzeiten in den letzten Jahren. Dortmund hat einfach eine klasse Mannschaft und hat sehr großen Druck aufgebaut. Sie haben auch taktisch etwas umgestellt, da haben wir uns erst schwer getan - dann haben wir selbst taktisch dagegen umgestellt. Und als wir fast schon aus der Drucksituation raus waren, fällt dann das Tor."

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?die neuen Saisonziele bei Freiburg:

"Die Saisonziele sind seit gestern korrigiert: Wir haben das Spitzenspiel verloren, deswegen ist die Meisterschaft kein Thema mehr, wir konzentrieren uns wieder auf den Klassenerhalt."

?seine persönliche Zukunftspläne als Trainer:

"Ich denke mit 45 Jahren bin ich noch relativ jung im Geschäft. Ich halte es so, wie ich es immer gehalten habe: Ich arbeite in dem Verein so, wie wenn es mein letzter Verein wäre. Freiburg ist für mich ein toller Verein. Ich kann nicht sagen, was in zwei, drei oder vier Jahren ist. Warum soll ich auch darüber nachdenken, wenn es momentan in Freiburg Spaß macht." 314908(DIASHOW: Der 13. Spieltag)

?Werder-Coach Thomas Schaaf:

"Thomas Schaaf ist so ein erfahrener Trainer. Ich denke, er weiß ganz genau, welche Entwicklung in dieser Mannschaft stattfindet. Wir haben alle Bremen dafür gelobt, dass sie jahrelang auf einen offensiven Fußball gesetzt haben. Wenn das aus irgendeinem Grund dieses Jahr nicht möglich ist, geht es auch zu Lasten der Defensive. Jetzt ist es aber nicht so, dass wir Trainer dann einfach einen anderen Knopf drücken und dann spielen sie defensiv, sondern wir müssen einen Prozess anschieben. Und der kann dauern. Aber Thomas hat in den ganzen Jahren immer die Kurve gekriegt und die nächste Ebene erreicht. Und auf diese Erfahrung jetzt zu verzichten, nach einer Krise ? das halte ich für total falsch. Ich glaube, dass Thomas eindeutig der richtige Mann ist."

?Van Gaals Aussagen zur Personale Schweinsteiger:

"Ich denke, bei einem Spieler dieser Qualität sollte dein ganzes Handeln darauf ausgerichtet sein, diesen Spieler langfristig an den Verein zu binden. Mit dieser Vorgehensweise, auch öffentlich, steigert man den Marktwert und senkt ihn nicht."

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