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Patrick Ochs (r.) spielt seit 2004 für Eintracht Frankfurt © getty

Im SPORT1-Interview spricht Patrick Ochs vor Frankfurts Spiel in München über seine Rolle im Team und seine FCB-Vergangenheit.

Von Christian Stuewe

München - Nach Rang zehn in der Vorsaison scheint Eintracht Frankfurt in dieser Spielzeit den nächsten Schritt zu schaffen.

Trotz vier Niederlagen aus den ersten fünf Spielen hat das Team von Trainer Michael Skibbe als Tabellensiebter sogar die Europapokal-Plätze vor Augen.

Einzig das 0:4 gegen 1899 Hoffenheim am vergangenen Wochenende brachte einen Rückschlag. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Vor dem Gastspiel bei Bayern München (Sa., ab 15 Uhr im LIVE-TICKER) spricht Patrick Ochs im SPORT1-Interview über die Ansprüche der Eintracht, seine Rolle im Team und unglückliche Schiedsricher-Pfiffe.

Zudem erinnert der Mittelfeldspieler sich an seine eigene Zeit beim FC Bayern.

SPORT1: Herr Ochs, die Münchner haben in der Champions League eine 2:0-Führung verspielt und in Rom verloren. Welche Schlüsse konnten Sie daraus für das Gastspiel der Eintracht ziehen?

Patrick Ochs: Das Spiel ist kein Maßstab für Samstag. Die Bayern waren schon qualifiziert und ich denke, dass sie gegen uns ganz anders spielen werden. Es wird ein ganz anderes Spiel werden.

SPORT1: Mehr als ein Drittel der Saison ist gespielt, die Eintracht und Bayern haben gleich viele Punkte auf dem Konto. Reisen Sie trotzdem als Außenseiter nach München?

Ochs: Bayern ist der Favorit, das ist ja wohl klar. Wir werden trotz der Ausfälle von Georgios Tzavellas, Maik Franz und Chris alles versuchen, um es den Bayern so schwer wie nur möglich zu machen.

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SPORT1: Wie können die Bayern bezwungen werden?

Ochs: Wir brauchen Mut, Glück und müssen selbstbewusst an die Sache rangehen. Unbezwingbar sind sie nicht und es ist in dieser Saison auch nicht leicht, uns zu bezwingen.

SPORT1: Sie haben von 2002 bis 2004 in der Zweiten Mannschaft der Bayern gespielt. Haben Sie noch Kontakte zu früheren Kollegen und wenn ja, werden die vor so einem Gastspiel gepflegt?

Ochs: Vor dem Spiel telefoniert man jetzt direkt nicht. Aber klar gibt es noch den einen oder anderen Kontakt.

SPORT1: In München fehlen mit Franz und Tzavellas zwei Verteidiger. Ist es möglich, dass Sie wieder in die Abwehrkette rücken?

Ochs: Ich weiß nicht. Lassen wir uns einfach überraschen, was der Trainer plant.

SPORT1: Nach dem schwierigen Start in die Saison kam die beeindruckende Serie mit acht Spielen ohne Niederlage. Doch jetzt wurde Frankfurt zu Hause von Hoffenheim klar geschlagen. Was ist das wirkliche Leistungsniveau der Eintracht?

Ochs: Hoffenheim war der einzige Ausrutscher bis jetzt in der Hinrunde. Ansonsten waren wir auch in den Spielen, die wir verloren haben, immer nah dran zu punkten. Ich denke, dass wir in die obere Tabellenhälfte gehören - wenn bei uns alle Mann an Bord sind.

SPORT1: Wo landet die Eintracht am Ende der Saison?

Ochs: Wir wollen besser abschneiden als in der letzten Saison.

SPORT1: Der Schiedsrichter hat am vergangenen Wochenende ein Handspiel von Hoffenheims Demba Ba übersehen. Gerade zu Beginn der Saison gab es auch einige Schiedsrichterentscheidungen gegen die Eintracht. Ist das ein Thema in der Mannschaft?

Ochs: Klar, spricht man nach einem Spiel auch mal über die Schiedsrichter. Aber das gleicht sich im Laufe einer Saison immer aus. Ich möchte kein Schiedsrichter sein. Das ist ein schwerer Job.

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