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Srdjan Lakic (2.v.r.) erzielt gegen Schalke seine Saisontore acht und neun © getty

Die "Roten Teufel" nehmen Schalke 04 eindrucksvoll auseinander und schicken die Magath-Elf tief in den Abstiegskampf.

Kaiserslautern - Vizemeister Schalke 04 kann den Schwung aus der Champions League nicht mit in die Bundesliga nehmen und bleibt nach seiner bislang höchsten Saison-Niederlage im Tabellenkeller.

Drei Tage nach dem Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse unterlagen die Königsblauen sang- und klanglos 0:5 (0:2) bei Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern und blamierten sich dabei bis auf die Knochen. 317507(DIASHOW: Der 14. Spieltag)

FCK-Torjäger Srdjan Lakic (8., 56.), Kapitän Martin Amedick (39.), Ivo Ilicevic per Foulelfmeter (76.) und der von Schalke ausgeliehen Jan Moravek (88.) trafen gegen die Schalker, die nach drei Punktspielen in Folge ohne Niederlage wieder eine Pleite kassierten.

Zudem war es die höchste Niederlage unter Trainer Felix Magath und die höchste Niederlage der Schalke seit dem 26. September 1992 (1:6 in Leverkusen).

Traumstart der Pfälzer

Vor 49.474 Zuschauen im Fritz-Walter-Stadion erwischten die Gastgeber einen Traumstart. Obwohl der FCK in den ersten Minuten nervös agierte und früh von den Schalkern unter Druck gesetzt wurde, erzielte Lakic nach einer Ecke von Spielmacher Christian Tiffert per Kopf die Führung.

Für den Kroaten war es das achte Saisontor.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Gefährliche "Teufel"

Der Treffer befügelte die Pfälzer, die ohne Rodnei, Jan Simunek, Chadli Amri, Clemens Walch und den gesperrten Thanos Petsos auskommen mussten.

Die Roten Teufel überließen den Gästen zwar die Spielkontrolle, waren bei ihren schnellen Gegenstößen aber gefährlicher als die Schalker.

Neuer ist zur Stelle

In der 16. Minute hätte der FCK eigentlich bereits das zweite Tor erzielen müssen. Doch Ilicevic und Moravek scheiterten an Nationaltorhüter Manuel Neuer.

30 Sekunden später vergab Lauterns Innenverteidiger Mathias Abel aus kurzer Distanz eine noch größere Möglichkeit.

Schalke pomadig

Das behäbig spielende Schalker Starensemble, bei dem Tim Hoogland, Christian Pander, Lewan Kenia, Hans Sarpei, Nicolas Plestan und Christoph Moritz fehlten, hatte den schnellen Pfälzern in dieser Phase nichts entgegenzusetzen.

Die Stürmerstars Raul und Klaas-Jan Huntelaar waren abgetaucht. Erst in der 34. Minute tauchte Huntelaar zum ersten Mal gefährlich vor dem Lauterer Tor auf.

Wieder Ecke, wieder Tor

In den letzten Minuten des ersten Abschnitts ging es auf dem Betzenberg dann hoch her. Zunächst traf Amedick per Kopf erneut nach einer Tiffert-Ecke. Für Amedick war es das erste Saisontor.

Zwei Minuten vor der Pause hielt FCK-Torwart Tobias Sippel zweimal innerhalb weniger Sekunden in überragender Manier gegen Huntelaar und Raul, dann scheiterte Moravek auf der Gegenseite an Neuer (45.).

Und wieder Tiffert

Nach dem Seitenwechsel warteten die Schalker Fans zunächst vergeblich auf verstärkte Bemühungen ihrer Lieblinge. Ganz im Gegenteil war es erneut Moravek, der gefährlich vor dem Schalker Tor auftauchte (50.).

Kurz darauf war nach der dritten Tor-Vorlage Tifferts wieder Lakic zur Stelle. Die Schalker Abwehr hatte auch in dieser Szene ihren Namen nicht verdient.

Schalke bleibt harmlos

Auch in der Offensive blieben die Gäste trotz der Einwechslung von Jose Jurado weitgehend harmlos. Nach einem Foul von Christoph Metzelder im Strafraum an Lakic vollendete Ilicevic dann gegen den machtlosen Neuer zum 4:0. Moravek machte dann die Blamage für die Gäste perfekt.

Beste Spieler auf Seiten der Lauterer waren Tiffert, Lakic und Ilicevic. Bei Schalke konnte lediglich Neuer überzeugen, der sein Team vor einer noch größeren Blamage bewahrte

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