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Gibt es auch nach dem Auftritt in Berlin wieder Grund zum Feiern für 1899 Hoffenheim? © imago

Tabellenführer 1899 Hoffenheim zeigte bislang kaum Schwächen. Jetzt geht es in die Hauptstadt, zur wankelmütigen Hertha.

München - Mit zuletzt zwei Heimsiegen in Serie geht die Hertha gestärkt in das Duell mit Aufsteiger und Spitzenreiter 1899 Hoffenheim (ab 16.30 Uhr LIVE).

Aber: Die Badener haben einen beängstigenden Lauf, haben die letzten fünf Bundesliga-Spiele allesamt gewonnen.

Beeindruckend ist außerdem die Offensivleistung. 31 Tore markierte Hoffenheim bislang in dieser Saison.

Zum Vergleich: Die Sturmabteilung der Hertha rund um Marko Pantelic und Andrej Voronin kommt nur auf magere 15 Treffer.

Fast alle Mann an Bord

1899-Coach Ralf Rangnick kann in Berlin nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich hinter dem Einsatz von Innenverteidiger Marvin Compper steht noch ein Fragezeichen.

Schwieriger gestaltet sich die personelle Lage dagegen bei den Hausherren, noch immer ist im Lazarett einiges los: Patrick Ebert, Lukasz Piszczek, Amine Chermiti, Christian Fiedler und Lucio fehlen verletzt. Immerhin steht Maximilian Nicu, der beim UEFA-Cup-Spiel in Charkow (0:0) pausieren musste, vor der Rückkehr in den Kader.

Sport1.de hat die Fakten zu den Sonntagsspielen der Bundesliga zusammengestellt:

Schalke 04 - Bayern München

Auf Seiten der Gastgeber fehlt der gesperrte Niederländer Orlando Engelaar, der am Donnerstag beim 1:1 der Schalker im UEFA-Cup bei Racing Satander sein erstes Tor für seinen neuen Klub erzielt hatte.

Beim FC Bayern fallen gleich drei Nationalspieler aus. Bastian Schweinsteiger, der in der Champions League in Florenz eine schmerzhafte Prellung und eine Risswunde am Schienbein erlitten hat, wird ebenso fehlen wie Lukas Podolski, den Rückenbeschwerden plagen.

Auch Philipp Lahm muss noch auf sein Comeback warten. Er hatte am Freitag erstmals nach seiner Fußverletzung wieder am Mannschaftstraining teilgenommen. "Sein Einsatz kommt noch zu früh", stellt Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann aber fest.

Dafür kehrt Torjäger Luca Toni nach seiner Rippenprellung in die Startelf zurück.

Eintracht Frankfurt - VfB Stuttgart

Beim VfB ist der Einsatz von Sami Khedira (grippaler Infekt) und Serdar Tasci (Oberschenkelverhärtung) fraglich. Die verletzten Khalid Boulahrouz und Yildiray Bastürk fallen sicher aus. Der Brasilianer Elson, der im UEFA-Cup gegen Belgrad mit einer Prellung am Schienbein ausgewechselt werden musste, dürfte dagegen einsatzfähig sein.

Der Eintracht bleibt das Verletzungspech treu. Am Freitag meldete sich auch Außenverteidiger Christoph Spycher mit Knieproblemen ab. Offen ist auch der Einsatz von Keeper Oka Nikolov (Grippe).

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